Schluss mit dem Damenbart – Methoden zur dauerhaften Haarentfernung

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Körperbehaarung wird von den meisten Frauen als störend und unattraktiv empfunden. Regelmäßiges Rasieren der entsprechenden Körperpartien kann auf Dauer aber wirklich lästig werden. Die Rasur ist mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden und kann darüber hinaus auch als sehr unangenehm empfunden werden, etwa wenn es aufgrund empfindlicher Haut häufiger zu Rasurbrand kommt.

Immer mehr Damen gehen deshalb dazu über, sich die unerwünschten Haare dauerhaft entfernen zu lassen.

Es gibt für eine Haarentfernung die unterschiedlichsten Methoden. Eine davon ist die Verwendung von speziellen Enthaarungscremes. Der Nachteil hierbei: Wirksame, hochwertige Produkte in dem Bereich sind sehr teuer und müssen täglich angewendet werden, um den gewünschten Erfolg zu erbringen.

Lange Zeit galt die Methode der Nadelepilation als das Mittel der Wahl für Haarentfernungen. Im Rahmen dieses Verfahrens sollen die Haare verödet werden, indem ihnen über eine Nadel ein Stromstoß zugefügt wird.

Das Verfahren wird mittlerweile kaum noch angewendet. Grund dafür ist, dass die Behandlung zum einen sehr schmerzhaft sein kann, zum anderen bei laienhafter Anwendung nicht selten mit Nebenwirkungen, wie Rötungen, Schwellungen oder Entzündungen, verbunden sein kann.

Als effektivste Methode wird zurzeit die Entfernung der Haare mittels Laser angesehen.

Die Laserhaarentfernung – effektive Methode für eine langfristige Haarentfernung

Die Laserhaarentfernung ist eine anerkannte und effektive Methode für eine langzeitig anhaltende Haarentfernung. Allerdings sollte jedem von vornherein klar sein, dass es eine absolut dauerhafte Haarentfernung nicht gibt.
Auch nach längerer Zeit können sich Haarwurzeln wieder erholen, wodurch auch Jahre später Haare an den behandelten Stellen nachwachsen können.

Bei dieser Methode wird die Haarwurzel mithilfe eines Lasers zerstört. Die am häufigsten behandelten Bereiche des Körpers sind Achselbereich, Oberschenkel und die Bikinizone. Auch den Flaum an der Oberlippe lassen sich viele Frauen, oftmals schon im Teenager-Alter, entfernen.

Bevor die eigentliche Behandlung beginnt, finden zu Anfang i. d. R. ein Beratungsgespräch verbunden mit einer Analyse der Haut und der Haare statt. Eventuell wird auch eine Testbehandlung durchgeführt, um vor dem Beginn der eigentlichen Haarentfernung abschätzen zu können, wie der Körper der Patientin oder des Patienten auf die Methode reagiert. Die Dauer und die exakten Kosten lassen sich nicht vorhersagen, da jeder Mensch ein wenig anders auf die Behandlung reagiert. Grundsätzlich kann man aber mit mindestens sechs Behandlungen rechnen, zwischen denen ein Abstand von ca. 4 Wochen liegen muss. Zum Behandlungsbeginn sollte die Haut nicht gebräunt sein, ansonsten ist das Risiko für Entzündungen stark erhöht.

Nach der Behandlung sollte die Haut für ca. vier bis sechs Wochen nicht übermäßigem Sonnenlicht ausgesetzt sein.

Interessenten sollten sich in jedem Fall umfassend über die Methode informieren und ein ausführliches Beratungsgespräch mit dem Arzt bzw. dem Kosmetiker durchführen.

Arztpraxis oder Kosmetikstudio?

Sowohl diverse Arztpraxen als auch Kosmetikstudios bieten eine Laserhaarentfernung an. Der Gang zum Arzt ist dabei die deutlich teurere Alternative. Hierbei sollte man aber bedenken, dass dieses Mehr an finanziellem Aufwand grundsätzlich gut angelegt ist. Ärzten stehen mehr Fachwissen und Möglichkeiten zur Verfügung, um Haut und Haare zu analysieren. Das Risiko einer falschen Behandlung sinkt dadurch deutlich. Das Auftreten unerwünschter und zum Teil ernster Nebenwirkungen, wie Verbrennungen oder Entzündungen, wird also deutlich verringert.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Laserhaarentfernung eine effektive Methode ist, um die Haarentfernung wirklich für eine lange Zeit (u. U. mehrere Jahre) gewährleisten zu können. Das A und O hierbei ist eine sachkundige und professionelle Anwendung. Ein umfassendes Beratungsgespräch vor der Behandlung ist daher ein absolutes Muss. Auch wenn es etwas teurer ist, sollte die Behandlung von einem Arzt durchgeführt werden, um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erhalten und das Risiko unangenehmer Nebenwirkungen weitgehend auszuschließen.