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Akne behandeln mit Hausmitteln

Akne ist ein Problem der Haut, das weit verbreitet ist. Akne kann Menschen in den unterschiedlichsten Altersstufen betreffen und die betroffenen Hautstellen befinden sich oftmals nicht nur im Gesicht, sondern auch am Hals, am Rücken oder auf der Brust. Die typischen Merkmale von Akne sind gerötete Pickel, die mit weißem bzw. gelblichem Eiter gefüllt sind. Weitere Merkmale sind aber auch Klumpen, Mitesser und rote Bäumen auf der Haut.

In vielen Fällen entsteht Akne aufgrund von Übersäuerung oder wegen hormonellen Veränderungen im Körper. Das ist der Grund warum Akne oftmals in der Pubertät vermehrt auftritt. Aber auch bestimmte Medikamente oder mangelnde Hygiene können ein Auslöser für diese Hautkrankheit sein. Weitere Auslöser können Bakterien und verstopfte Poren sein. Wenn man Akne nicht zur rechten Zeit behandelt, so ist es möglich, dass Narben in Form von dunklen roten Flecken auf der Haut zurück bleiben. Akne kann mit verschiedensten natürlichen Heilmitteln gemildert bzw. auch vollständig behandelt werden.

1. Die Wirkung der Aloe Vera

Das erste natürliche Hausmittel mit dem Akne behandelt werden kann, ist Aloe Vera. Diese natürliche Pflanze hilft sehr gut zur Behandlung von mittlerer bzw. schwerer Akne. Die Pflanze enthält nämlich entzündungshemmende und desinfizierende Stoffe. Diese Stoffe helfen somit die Akne-Bakterien zu behandeln. So können ebenfalls Infektionen behandelt werden und die Heilung der beschädigten Haut wird ebenfalls unterstützt.

Aloe Vera kann am besten verwendet werden, indem ein Blatt von der Pflanze abgeschnitten wird und das darin enthalte Gel entnommen wird. Dieses Gel sollte dann auf die zu behandelnde Stelle aufgetragen werden. Diese Behandlung kann ein bis zweimal pro Woche wiederholt werden.

2. Natürliches Heilmittel Kurkuma

Das natürliche Gewürz enthält ebenfalls entzündungshemmende und desinfizierende Stoffe, die die Bakterien, die Akne erzeugen, bekämpfen können. Wendet man dieses Gewürz regelmäßig an, so ist es möglich die Anzahl der Bakterien, die Akne verursachen, verringern zu können.
Für die Anwendung einfach 1 Esslöffel Kurkuma mit etwas Wasser vermischen und auf die betroffenen Hautstellen auftragen. Wenn die Paste getrocknet ist einfach mit kaltem Wasser abspülen. Die Anwendung sollte zweimal pro Woche wiederholt werden. So ist es möglich Hautunreinheiten effektiv entgegen zu wirken.

3. Vielschichtig nutzbar: Kokosöl

Natives Kokosöl kann sehr gut bei Hauterkrankungen angewendet werden. Es sorgt für ausreichend Feuchtigkeit auf der Haut und hat ebenfalls eine antibakterielle Wirkung. Zusätzlich kann Kokosöl auch feine Fältchen mildern und verfügt über einen natürlichen Anti-Aging Effekt.
Das Öl sollte über Nacht angewendet werden. Dafür vor dem Schlafen gehen das Gesicht sorgfältig mit Wasser reinigen und nach dem Trocknen ausreichen Kokosöl auf das Gesicht auftragen. Am nächsten Morgen wird das Öl ganz einfach wieder abgewaschen.

4. Ein einfaches Hausmittel – Backpulver

Backpulver verfügt über eine antiseptische Wirkung und kann so gut gegen Akne angewendet werden. Außerdem hilft es den pH-Wert im Gleichgewicht zu halten und die Haut zu reinigen. Für die Behandlung Backpulver einfach mit Wasser vermischen und die Paste mit einem Wattestäbchen auf die Aknestellen auftragen. Diese Paste ca. 1 Minute auf der Haut auftragen und danach mit Wasser abwaschen. Diese Behandlung kann einmal pro Woche wiederholt werden.

5. Für den Magen und die Haut: Apfelessig

Apfelessig hat eine antibakterielle und ebenfalls antiseptische Wirkung. So werden die Hautporen von überschüssigen Fetten befreit und gereinigt. Dieser Essig kann als eine Art natürliches und reinigendes Gesichtswasser angewendet werden. Für die Behandlung mit Apfelessig wird einfach ein Teelöffel Apfelessig mit 3 Teelöffeln Wasser vermischt und mit einem Wattebausch auf die zu behandelnden Stellen aufgetragen. Nach einer Wartezeit von 10 Minuten wird das Gesicht einfach mit warmem Wasser gewaschen. Diese Behandlung sollte einmal pro Tag für eine längere Periode wiederholt werden.

6. Gurke strafft die Haut

Gurken sind ebenfalls ein gutes Mittel gegen Akne. Sie haben eine Art zusammenziehende Wirkung. Diese Wirkung hilft Entzündungen entgegen zu wirken. Außerdem Wirken Gurken beruhigend und kühlend. So kann eine Gurke helfen die Schmerzen von Akne zu mildern. Für die Behandlung wird einfach eine Gurke püriert und durch ein feines Sieb abgeseiht. Dieses Gurkenwasser sollte danach für 20 Minuten in den Kühlschrank gestellt werden. Danach wird ein Wattebausch in dieses Gurkenwasser getaucht und die Akne aufgetragen. Das Wasser soll nun ca. 20 Minuten einwirken und danach sollte es mit kaltem Wasser abgespült werden. Diese Behandlung sollte an zwei nachfolgenden Tagen 2- bis 3-mal pro Tag angewendet werden.

Weitere Tipps

Die Anwendung von Apfelessig, Gurke und Kokosöl kann noch verstärkt werden. Es ist möglich jeden Tag ein Glas Wasser mit Apfelessig zu vermengen und dieses zu trinken. Das gleiche ist auch mit dem Gurkenwasser möglich. Kokosöl kann jeden Tag gezogen werden. Dazu nimmt man das Öl in den Mund und zieht es für ca. 10 Minuten durch den Mund und die Zähne. Mit diesen Methoden ist es möglich den Körper von innen zu reinigen.

Weitere Tipps gegen Pickel sind den Verzehr von Zucker und Alkohol so gering als möglich zu halten, denn diesen beiden Stoffe können Entzündungen fördern, die Hände sollten nicht im Gesicht herumstreichen, Make-up sollte vermieden werden, chemische Produkte sollten im Gesicht vermieden werden und es sollten viele grüne sowie zinkhaltige Lebensmittel in den Ernährungsplan eingegliedert werden.

Peeling selbst gemacht

Alle 28 Tage erneuert sich unsere Haut von selbst. Hautzellen werden dann von innen an die Oberfläche gebracht und alte Hautschuppen fallen dann ab. Aber nicht alle Hautschuppen können von der Haut von selbst abgestoßen werden und so kommt es vor, dass Poren verstopft werden und das ist der Grund warum Pickel entstehen. Peelings sind in diesen Fällen die schnellste und vor allem effektivste Abhilfe. Sie helfen schnell die verstopften Poren wieder von Hautschuppen zu befreien und so kann sich die Haut regenerieren. Die weiteren Inhaltsstoffe, die sich in den Peelings befinden pflegen und vitalisieren unsere Haut zusätzlich. So kann die Haut nach dem Peeling strahlen und wirkt nicht mehr verbraucht und fahl.

Eigentlich ist es ganz einfach ein Peeling selbst herzustellen und es bringt aber eine große Wirkung mit sich. Auch die Beschaffung aller Zutaten ist keine große Kunst, denn alles was benötigt wird sind Produkte aus der Natur.

Normalerweise bestehen selbstgemachte Peelings aus zwei grundsätzlichen Bestandteilen. Auf der einen benötigt es Bestandteile, die schleifen und auf der anderen Seite werden auch unbedingt Bestandteile, die die Haut pflegen. Schleifende Zutaten sind zum Beispiel Zutaten wie Salz, Zucker oder Kaffee. Sie entfernen die abgestorbenen Hautzellen sanft. Pflegende Zutaten sind zum Beispiel Bestandteile wie Honig, Ei oder auch Milch. Sie geben der Haut Feuchtigkeit und sorgen somit für Geschmeidigkeit und Glanz.

Wichtig ist, dass die Zutaten immer auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmt werden.

Rezepte für selbstgemachte Peelings

Olivenöl-Zuckermischung für trockene Haut

Für dieses Peeling werden zwei Esslöffel Olivenöl mit einem Esslöffel Zucker vermischt. Diese Masse wird dann im Gesicht oder auch auf dem Körper verteilt. Danach sollte das Peeling einige Minuten lang einwirken und danach mit lauwarmem Wasser abgewaschen werden. Da das Olivenöl die Haut mit Feuchtigkeit versorgt und eine rückfettende Wirkung hat, ist es nicht nötig, dass nach der Dusche noch eine Bodylotion verwendet wird. Dieses tolle DIY-Peeling ist aber auch ideal für weiche Füße oder Lippen. Verwendet man statt dem Zucker grobkörniges Salz so ist der Peelingeffekt größer und es werden mehr abgestorbene Schuppen von der Haut entfernt, aber hier ist Achtung geboten, denn nicht jede Haut verträgt dieses grobkörnige Salz.

Kaffee Peeling schafft Abhilfe bei trockener Haut und bei Cellulite

Für dieses Peeling werden ganz einfach fünf Esslöffel frisch aufgebrühtes Kaffeepulver verwendet. Dieses Pulver wird mit Kokosöl vermischt und nach dem Duschen in die noch feuchte Haut einmassiert. Danach wird die Paste ein paar Minuten einwirken gelassen und danach abgewaschen. Das entfernt nicht nur Hautschuppen, sondern es sorgt auch für Feuchtigkeit und durch die angeregte Durchblutung kann dieses Peeling auch effektiv gegen Cellulite wirken. Auch nach diesem ist es nicht notwendig Bodylotion zu verwenden, da das Kokosöl die Haut geschmeidig und weich macht.

Heilerde-Kamillentee Peeling hilft unreine Haut zu bekämpfen

Eine Mischung aus einer Tasse Heilerde und aus einer Tasse Kamillentee ist ausgezeichnet geeignet um ein Peeling herzustellen, dass effektiv unreine Haut und Akne bekämpft und das ganz ohne chemische Zusatzstoffe. Das Peeling sollte in kreisenden Bewegungen auf die Gesichtshaut aufgetragen werden und danach sollte die Masse ca. 15 Minuten im Gesicht einwirken. Wenn die Masse zu trocken beginnt, sollte das Peeling mit warmem Wasser aus dem Gesicht abgewaschen werden und danach sollte unbedingt eine Feuchtigkeitscreme auf das Gesicht aufgetragen werden.

Quark-Honig-Zuckerpeeling gegen unreine Haut

Auch ein Peeling aus Quark, Zucker und Honig hilft Pickel und unreine, fettige Haut zu bekämpfen. Dazu werden ganz einfach zwei Esslöffel Quark mit einem Esslöffel Honig und einem Esslöffel Zucker vermengt. Der Zucker hilft schnell abgestorbene Hautschuppen zu entfernen und befreit so die Poren vor Verstopfungen, die Milchsäure, die sich im Quark befindet hilft die Haut mit pflegender Feuchtigkeit zu versorgen und der Honig wirkt klärend und beruhigt die Haut sanft.

Gesichtspeeling mit Papaya und Banane

Für trockene Haut sind Elemente, die schleifen nicht immer unbedingt geeignet. Sie benötigen eine Abreibung die sanfter von statten geht. Auch Obst kann unsere Haut effektiv von abgestorbenen Hautschuppen befreien und das ohne die Haut auszutrocknen oder zu reizen. Dazu werden 100g Fruchtfleisch einer reifen Papaya verwendet, 50 Gramm einer Banane und ein Esslöffel Honig. Die Banane wird ganz einfach mit einer Gabel zerdrückt und mit der pürierten Papaya vermischt. Danach wird noch ein Esslöffel Honig in die Fruchtmischung untergerührt und so wird die Paste dann ins Gesicht aufgetragen. Danach soll alles für 6 Minuten einwirken und noch kurz einmassiert werden. Danach wird die Paste ganz einfach mit warmem Wasser abgewaschen.

All diese Pasten bzw. Peelings sind schnell und einfach gemacht und sie sind auch relativ kostengünstig. Die meisten der Zutaten hat man ohnehin immer in der Küche und somit kann unsere Haut jeden Tag von diesen tollen DIY Peelings profitieren.

Schlafstörungen – Ein Risikofaktor

In unserer Rund-um-die-Uhr-Gesellschaft kommt der Schlaf immer mehr zu kurz: Untersuchungen zeigen, dass wir ungefähr eine halbe Stunde bis eine Stunde weniger schlafen als noch vor 100 Jahren. Jeder Funfte schläft kürzer als sechs Stunden! Außerdem nehmen Ein- und Durchschlafstöungen immer mehr zu. All das geht nicht spurlos an uns vorüber; denn zu wenig Schlaf kann verschiedene psychische und körperliche Erkrankungen verursachen.
Ein Beitrag von Dr. Karin Mann

Das Spektrum an Krankheitsbildern, die durch Schlafmangel und Schlafstörungen entstehen können, ist, wie man inzwischen weiß, sehr breit. Da sind zunächst einmal die psychischen Erkrankungen: Stimmungstiefs, Angststörungen, Depressionen. Eine große Analyse von über 20 Studien konnte belegen, dass insomnische Symptome (auch ohne gleichzeitig bestehende psychische Erkrankung) mit einem doppelt so hohen Risiko ein- hergehen, zu einem späteren Zeitpunkt im Leben depressiv zu werden.

Ferner erhöhen Schlafstörungen schon bei Jugendlichen die Gefahr, dass sie vermehrt zur Zigarette und zur Flasche greifen. Und auch das Selbstmordrisiko steigt steil an, wenn Menschen ständig schlecht schlafen: Eine Übersicht über Studienergebnisse zum Zusammenhang zwischen Selbstmorden, Suizidgedanken oder versuchen und Schlafmangel bzw. gestörtem Schlaf zeigt, dass schon allein die Verkürzung der Schlafdauer mit vermehrten Selbstmordgedanken und -versuchen einhergeht. Eine andere große Untersuchung deutet darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit für ein Suizidrisiko pro Stunde Schlaf drastisch abnimmt! Man kann also tatsächlich eine Menge für seine psychische Gesundheit tun, indem man sich genügend Schlaf gönnt.

Aber nicht nur Schlafmangel und Schlafstörungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass jemand auf die Idee kommt, sich das Leben zu nehmen. Auch Alpträume sind ein ernst zu nehmender Risikofaktor: Schon gelegentliche Alpträume steigern einer großen finnischen Studie zufolge die Selbstmordgefahr um mehr als die Hälfte; regelmäßige schlimme Träume verdoppeln sie sogar.

Mangel an „Glückshormon“ verschlechtert Stimmung und Schlaf

Der Grund für den Zusammenhang zwischen gestörtem Schlaf, Depressionen und Selbstmordrisiko könnte in dem Nervenbotenstoff Serotonin liegen, der im Gehirn hergestellt wird und nicht nur den Schlaf-wach- Rhythmus, sondern auch die Stimmung reguliert. Bei einem Mangel an diesem „Wohlfühlhormon“ im Gehirn leiden wir unter gedrückter Stimmung und Selbstmordgedanken, neigen oft sogar zu aggressivem Verhalten; außerdem verschlechtert sich der Schlaf. Viele Antidepressiva beruhen daher auf dem Prinzip, den Serotoninspiegel im Gehirn zu erhöhen.

Doch nicht nur unserer Psyche, auch unserem Körper setzen Schlafmangel und Schlafprobleme zu: Schon eine einzige Nacht mit Schlafentzug führt dazu, dass die Impfantwort auf eine Hepatitis-A-Impfung deutlich schlechter ausfällt. Gesunde Versuchspersonen, die man mit einem Schnupfenvirus infizierte, bekamen stärkere Schnupfensymptome, wenn sie vor der Infektion schlecht geschlafen hatten. Auch die Regulation des Blutzuckerspiegels verschlechtert sich bereits dann, wenn Probanden vorher zwei bis drei Nächte lang einer Schlaffragmentierung durch akustische Reize ausgesetzt waren.

Langfristig erhöhen Schlafmangel und schlechter Schlaf das Risiko für die Entstehung von Diabetes, metabolischem Syndrom und Herz-Kreislauf-Krankheiten wie Bluthochdruck oder Arteriosklerose. Eine Metaanalyse aus Italien, die diesen Zusammenhang anhand vieler Studien untersuchte, zeigt, dass das Risiko für die Entstehung von Herz-Kreislauf- Erkrankungen bei Patienten mit Schlafstörungen um 30 bis 50 % höher ist als bei Schlafgesunden.

Schlafstörungen schwächen das Herz

Eine große norwegische Beobachtungsstudie kam zu einem noch erschreckenderen Ergebnis: In dieser über elf Jahre dauernden Untersuchung zeigte sich bei Patienten, die an Ein- und Durchschlafproblemen litten, ein deutlicher Anstieg der Wahrscheinlichkeit, eine Pumpschwäche des Herzens (Herzinsuffizienz) zu entwickeln – und zwar unabhängig von anderen Risikofaktoren für Herzerkrankungen.

In dieser „Helseundersøkelsene i Nord-Trøndelag“ (HUNT)-Studie, die zu den weltweit größten Beobachtungsstudien gehört, erhielten rund 70 000 erwachsene Bewohner der Provinz Nord-Trøndelag in Norwegen regelmäßig Fragebögen zu ihrem Gesundheitszustand, in denen unter anderem auch nach ihrer Schlafqualität gefragt wurde: Litten die Studienteilnehmer unter Ein- und Durchschlafstörungen? Wenn ja, wie oft? Fühlten sie sich morgens nach dem Aufstehen wach und erholt? Die Antworten der Teilnehmer (die zu Beginn der Studie an keiner Herzkrankheit gelitten hatten) wurden dann zu späteren Herzinsuffizienz-Erkrankungen in Beziehung gesetzt.

Diese Studie ergab nicht nur, dass schlechter Schlaf das Herzinsuffizienz-Risiko erhöht, sondern zeigte sogar einen dosisabhängigen Zusammenhang: Teilnehmer, die nur an einem der drei erfragten Schlafproblemen (Einschlafstörung, Durchschlafstörung, unerholsamer Schlaf) litten, hatten lediglich ein leicht erhöhtes Risiko; bei zwei Schlafstörungen war das Risiko bereits um 35 % erhöht; und Probanden, die über alle drei Symptome klagten, erkrankten im Verlauf der Studie dreimal häufiger an einer Herzinsuffizienz als schlafgesunde Teilnehmer.

„Diese Ergebnisse lassen sich vielleicht so interpretieren, dass man ein Symptom eines gestörten Schlafs noch irgendwie ausgleichen kann, sodass es das Herz-Kreislauf-Risiko nur in begrenztem Maß erhöht. Wenn jemand z. B. nur Probleme mit dem Einschlafen hat, lässt sich das womöglich durch einen ausreichend tiefen, ununterbrochenen Nachtschlaf kompensieren. Doch wer nicht nur schlecht einschläft, sondern nachts auch immer wieder wach wird, also lediglich einen leichten, oberflächlichen Schlaf hat, für den gibt es vielleicht keine Kompensationsmechanismen mehr“, kommentiert Dr. Lars Laugsand, Leiter der HUNT-Studie, die Ergebnisse seiner Untersuchung.

Natürlich wurden andere Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Alter, Übergewicht, Diabetes, zu hoher Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, Bewegungsmangel, Rauchen, Alkohol etc.) durch eine genaue Befragung der Teilnehmer aus den Ergebnissen der HUNT-Studie „herausgerechnet“. Schlafstörungen sind also offenbar ein unabhängiger Risikofaktor dafür, später einmal an einer Herzschwäche zu erkranken.

Mögliche Zusammenhänge zwischen Schlaf und Herz- Kreislauf-Risiko

Wie kommt es, dass ein gestörter Schlaf das Risiko für Herz-Kreislauf- Erkrankungen erhöht? Ganz genau weiß man das noch nicht; es kommen aber mehrere mögliche Ursachen dafür in Frage. „Natürlich kann man nicht sicher sein, ob die Schlafstörung selbst oder etwas mit der Schlafstörung Zusammenhängendes das Herz-Kreislauf-Risiko erhöht“, erklärte Schlafforscher Dr. Kai Spiegelhalder in seinem Vortrag „Prävention von körperlichen Erkrankungen durch Insomniebehandlung?“ auf der DGSM-Jahrestagung. Zum Beispiel könnte (zumindest bei einigen Teilnehmern der erwähnten Studien) eine unbehandelte obstruktive Schlafapnoe dahinterstecken; denn die Probanden wurden natürlich nicht alle polysomnografisch untersucht. Und dass eine Schlafapnoe das Herz-Kreislauf-Risiko erhöht, weiß man schon seit längerem.

„Wir wissen nicht, ob Ein- und Durchschlafstörungen tatsächlich eine Herzinsuffizienz verursachen“, betont auch Dr. Lars Laugsand. Denn seine HUNT-Studie zeigt lediglich einen Zusammenhang, aber keine Ursache-Wirkungs-Beziehung auf. Um herauszufinden, ob hier tatsächlich eine ursächliche Beziehung besteht (und warum), wären weitere Untersuchungen notwendig.

„Eine mögliche Erklärung könnte sein, dass die Insomnie Stressreaktionen im Körper aktiviert, die sich negativ auf die Herzfunktion auswirken“, meint Dr. Laugsand. Wir wissen nämlich inzwischen, dass Insomnie-Patienten an einer Art Übererregung leiden, die dazu führt, dass sie sich nicht nur seelisch, sondern auch körperlich schlechter entspannen können: „Ruhe-Herzfrequenz und Blutdruck sind bei Insomnikern erhöht“, erklärt Dr. Kai Spiegelhalder. „Das sind bekannte Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Krankheiten.“

Kurzer Schlaf – kurzes Leben

Angesichts dieser vielfältigen Zusammenhänge zwischen Schlafstörungen und körperlichen Erkrankungen ist es eigentlich kein Wunder, dass schlechter oder zu kurzer Schlaf die Lebenserwartung verkürzt: Einer US-amerikanischen Studie zufolge haben Menschen, die sieben Stunden pro Nacht schlafen, die größte Hoffnung auf ein langes Leben. Zu wenig Schlaf (unter sechs Stunden) verkürzt die Lebensdauer. Zu viel Schlaf ist aber auch nicht gut: Wer dauerhaft mehr als acht Stunden schläft, der muss – statistisch gesehen – mit einem kürzeren Leben rechnen.

Schlafprobleme sind der dritthäufigste Grund für Arztbesuche. Leider werden sie vom Hausarzt nach wie vor hauptsächlich mit rezeptpflichtigen Schlafmitteln (Benzodiazepinen und Benzodiazepinrezeptoragonisten) behandelt, obwohl diese eigentlich nur für eine kurzfristige Therapie geeignet sind, um den Teufelskreis der Schlafstörung zu durchbrechen – das heißt, um dem Patienten das beruhigende Gefühl zu geben, dass er wieder gut schlafen kann, damit er seine Angst vor der Schlaflosigkeit überwindet.

Beste Behandlungsmethode bei Insomnien: kognitive Verhaltenstherapie

Langfristig sind jedoch nicht-medikamentöse Maßnahmen am erfolgversprechendsten, wobei der kognitiven Verhaltenstherapie ein besonders wichtiger Stellenwert zukommt. Ziel dieser Therapie ist es, Einstellungen, Gedanken und Überzeugungen (sogenannte Kognitionen) zum Thema Schlaf zu verändern; denn guter und schlechter Schlaf beginnt im Kopf. Im Rahmen ambulanter Schlafschulungen (meist in kleinen Gruppen) erhalten die Patienten Informationen zu gesundem Schlaf und erfahren, mit welchen Maßnahmen man ihn fördern kann. Sie erlernen Entspannungsverfahren und Techniken zur Stressbewältigung und lernen, wie sich das schlafstörende nächtliche Grübeln abstellen lässt. Meist umfassen solche Programme auch eine Schlafrestriktion (Beschränkung der Bettzeit, s. auch S. 40).

Für Patienten, die unter schweren Schlafstörungen leiden, gibt es stationäre Behandlungskonzepte, die mit ähnlichen Therapiebausteinen arbeiten, aber wesentlich intensiver sind und außerdem viel individueller auf die Probleme und Bedürfnisse des einzelnen Patienten eingehen können. Mit solchen Interventionen lassen sich in den meisten Fällen auch bei hartnäckigen Schlafstörungen gute Behandlungserfolge erzielen.

Schlafmedizin: wichtig für die Prävention

Solche Therapieangebote schießen zurzeit wie Pilze aus dem Boden, denn Schlafstörungen werden immer mehr zum Problem; außerdem kristallisiert sich in der Schlafforschung allmählich die Erkenntnis heraus, dass die frühzeitige Behandlung von Schlafproblemen vielleicht auch eine vorbeugende Wirkung haben könnte. Zwar gibt es bisher nur wenige Untersuchungen darüber, ob man der Entstehung psychischer und körperlicher Erkrankungen vorbeugen kann, indem man Insomnien frühzeitig erkennt und behandelt – oder noch besser: indem man die Menschen auf möglichst breiter Basis über Schlafhygiene und wirksame Stressbewältigungsstrategien aufklärt, damit sie nach Möglichkeit erst gar keine Schlafstörung entwickeln. Aber dass solche Maßnahmen präventiv wirksam sein könnten, liegt nahe.

Um eine frühzeitige Diagnostik und Therapie zu ermöglichen, sollten Ärzte ihre Patienten routinemäßig nach Schlafstörungen fragen und natürlich auch über die wichtigsten schlafstörenden Krankheitsbilder und Behandlungsmethoden informiert sein. „Schlafaufklärung“ darf also nicht bei den Patienten haltmachen, sondern muss auch die Ärzte mit einschließen.

Quelle: Das Schlafmagazin: Heft 04/ 2013

Was hat es mit dem Schnarchen auf sich?

Was passiert beim Schnarchen

Schnarchen entsteht, wenn Sie im Schlaf durch den Mund atmen und die Luft dabei das Gaumensegel in Schwingung versetzt. Rund 60 % aller Menschen schnarchen gelegentlich oder regelmäßig. Oft bemerken sie das Geräusch zunächst nicht selbst, sondern werden zum Beispiel vom Partner darauf aufmerksam gemacht.

Das in der Fachsprache als Rhonchopathie bekannte Phänomen tritt vor allem dann auf, wenn Sie auf dem Rücken schlafen, denn im Schlaf nimmt die Spannung der Skelettmuskeln ab. Zu ihnen gehört auch die Kiefer- und Zungenmuskulatur. Wenn sich diese Muskeln während des Schlafens entspannen, rutscht der Kiefer leicht nach hinten.

Gleichzeitig gleitet auch die Zunge nach hinten und unten. Reflexe verhindern dabei im Normalfall, dass die Zunge die Atemwege versperren kann. Diese Verschiebung hat jedoch zur Folge, dass das Gaumensegel schlaff im Weg des Luftstroms hängt und in Vibration geraten kann.

Folgen des Schnarchens

Mediziner unterscheiden verschiedene Arten des Schnarchens. Das primäre Schnarchen gilt im Allgemeinen als harmlos. Anders verhält es sich mit der obstruktiven Schlafapnoe. Dabei sinkt die Zunge noch weiter ab und versperrt die Atemwege so weit, dass in den Lungen nicht mehr genügend Sauerstoff ankommt. Der Körper löst daraufhin einen Reflex aus, der den Betroffenen aus dem Schlaf reißt.

Obwohl das primäre Schnarchen weitestgehend harmlos ist, kann es unangenehme Konsequenzen nach sich ziehen. Schnarchen tritt während der Mundatmung auf, wodurch Flüssigkeit aus der Mundhöhle verdunsten kann. Ein trockener Mund beim Aufwachen kann deshalb ein Hinweis auf nächtliches Schnarchen sein.

Die Schwingungen können darüber hinaus die Nerven schädigen, die sich im betroffenen Gewebe befinden. Eine mögliche Folge ist eine Sensibilitätsstörung der Mundschleimhaut. Auch die Nerven, die die Halsmuskeln steuern, können beschädigt werden.

Personen, die schnarchen, können tagsüber schläfrig sein. Die reduzierte Wachheit bewirkt in einigen Fällen Konzentrationsstörungen, Störungen des Arbeitsgedächtnisses oder andere kognitive Probleme.

Wann wird Schnarchen problematisch?

Direkt spürbar ist die Belastung durch das Schnarchen vor allem für andere Personen, die mit dem Schnarchenden in einem Raum schlafen. Das Geräusch wird in der Regel als sehr unangenehm empfunden und verursacht Stress. Wenn Sie neben einem schnarchenden Partner im Bett liegen, leiden Sie sogar eher unter Schlaflosigkeit (Insomnie) als der Schnarchende – denn dieser schläft auch trotz Sägegeräusch weiter.

Es gibt keine einheitliche Meinung darüber, ab wann Rhonchopathie behandelt werden sollte. Einige Ärzte weisen auf die möglichen Schäden und Komplikationen hin, die auch beim primären Schnarchen entstehen können.

Leiden Ihre kognitiven Fähigkeiten? Fühlen Sie sich nicht richtig ausgeruht, obwohl Sie ausreichend Stunden Schlaf hatten? Stört Sie ein übler Mundgeruch, der sich aufgrund der trockenen Mundschleimhaut bilden kann? Dann sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen und ihm das Problem schildern.

Behandlung gegen Schnarchen

Schon eine Veränderung der Kopfhaltung beim Schlafen hilft in einigen Fällen dabei, das Schnarchen zu verringern. Da das Schnarchen meist bei einer Schlafposition in Rückenlage auftritt, kann ein speziell geformtes Kissen ausreichen, welches den Kopf im Schlaf zur Seite bewegt. Dadurch kann das schlaffe Gaumensegel nicht mehr von der Luft in Schwingung versetzt werden. Die Ergebnisse der Methode sind jedoch bislang nicht zuverlässig.

Zu den konservativen Behandlungsmethoden gehört eine gründliche Reinigung der Nase (beispielsweise mittels einer speziellen Kanne zur Nasenspülung). Darüber hinaus existieren verschiedene Produkte, die die erschlaffte Muskulatur in Kiefer und Gaumen unterstützen. Auch das Tragen eines Nasenspreizers kann helfen. Er spreizt die Nasenflügel und kann die Mundatmung verringern.

Eine CPAP-Maschine drückt Atemgase in eine Maske, die sich der Schlafende über den Kopf zieht. Dadurch kann er auch bei einer obstruktiven Schlafapnoe noch genügend Sauerstoff erhalten. In schweren Fällen ist zudem eine Operation möglich.

Was sie persönlich gegen das Schnarchen tun können

Ein absolutes Heilmittel gegen Schnarchen gibt es bisher leider nicht, da zahlreiche Ursachen dafür in Betracht kommen. Allerdings stehen medizinisch bewährte Ansätze zur Verfügung, mit denen Betroffene ihr Schnarchen stoppen können. Welche das sind, erfahren sie im nachfolgenden Beitrag.

Verbesserung der Nasenatmung

Ist die Nase verstopft, begünstigt dies das Schnarchen sowie schlechten Schlaf. Aufgrund dessen sollten Betroffene darauf achten, dass ihre Nasenatemwege frei sind. So lässt sich nachts unbeschwert durch die Nase atmen.

Der Grund für Schnarchen aufgrund einer verstopften Nase ist, dass die Lunge wie ein Staubsauger agiert. Dabei sind die Atemwege mit einem Staubsaugerschlauch zu vergleichen. Die Nase des Betroffenen ist in dem Fall die Saugdrüse. Sobald die Nase verstopft ist, bildet sich in den Atemwegen ein kräftiger Unterdruck, da die Lunge weiterhin Luft ansaugt. Die Atemwege ziehen sich zusammen und erzeugen Luftverwirbelungen. Diese sorgen für Vibrationen in der Rachenregion, was letztendlich zu den Schnarchgeräuschen führt.

Nasenspreizer sind die optimale Lösung für eine freie Nasenatmung. Aufgrund verbesserter Nasenatmung lässt sich das Schnarchen abstellen. Ein Nasenspreizer verfügt über zwei kleine sowie weiche Kunststoffbögen. Diese sind über einen Steg miteinander verbunden, wobei die Form je nach Hersteller variieren kann. Betroffene schieben die jeweiligen Bögen in ein Nasenloch. Dadurch werden der Naseneingang sowie der äußere Nasenraum erweitert und stabilisiert. Hierbei können Nasenwege auch bei starkem Einatmen nicht mehr zusammenfallen. Eine Nasenweitung lässt sich ebenso als Dilatation bezeichnen. Aufgrund dessen können Betroffene die Nasenspreizer unter dem Begriff Nasendilatatoren erwerben.

Vermeiden der Mundatmung

Zumeist wird Schnarchen ebenso aufgrund von Mundatmung ausgelöst. Im Vergleich zur Nasenatmung handelt es sich hierbei um eine ungesunde Atmung. Atmen Betroffene durch den Mund, können dadurch Staub- und Schmutzteilchen sowie Keime und Krankheitserreger in den Organismus eindringen. Wer die Mundatmung und somit das Schnarchen vermeiden will, sollte zu einem Mundstück greifen. Diese ähneln einem Zahnschutz, wie Boxer sie tragen. Das Mundstück lässt sich zwischen den Lippen und den Zähnen einsetzen. Dabei müssen Betroffene diesen nicht einmal fixieren. Das Mundstück verhindert, dass Betroffene im Schlaf durch den Mund atmen. Begleitend unterstützt das Mundstück eine natürliche sowie erholsame Nasenatmung.

Förderung der Seitenlage

Eine weitere Ursache des Schnarchens ist insbesondere, dass die Zunge beim Schlafen in den Rachen sinkt. Dieses Problem tritt lediglich dann ein, wenn Betroffene in der Rückenlage schlafen. Aufgrund dessen ist es empfehlenswert, diese Schlafposition zu vermeiden. Für Betroffene ist es ratsam, eine Positionstherapie zu beginnen. Dazu zählen alle Produkte, die für den Schlaf in Seiten- oder Bauchlage sorgen. Nennenswert sind vor allem Schlafrucksäcke, Schlafgürtel sowie Kissen. Diese Produkte sind mit einem Schaumstoffkeil versehen, der für einen komfortablen Schlaf sorgt. Dabei wird ebenfalls verhindert, dass sich Betroffene in Rückenlage positionieren.

Trainieren des Gaumengewebes

Alle Formen des Schnarchens lösen in der Regel Gewebsschwächen aus. Dabei versetzt die verwirbelte Atemluft schlaffes Gewebe in Schwingungen. Haben Betroffene schlaffes oder untrainiertes Gewebe, geht dieser Prozess leichter und Schnarchen ist die Folge. Betroffene, die ihren Muskeltonus sowie die Gewebsspannung gezielt fördern, können ihr Schnarchen effektiv vermindern oder sogar gänzlich stoppen. Es stehen zahlreiche verschiedene Trainingsgeräte sowie Übungen zur Verfügung. Mit der Face-Former-Methode können Betroffene ihre Lippen- und Mundmuskulatur trainieren. Mithilfe des Produkts sollen Betroffene dauerhaft und ohne Mundstück schlafen können. Zusätzlich gibt es die Röhrchentherapie, die ähnlich wirkt. Darüber hinaus ist die Dragon-Pearl-Methode äußerst bewährt. Diese Maßnahme zielt darauf ab, den Zungenboden zu stärken und gleichzeitig den Rachenring zu straffen. Ferner lassen sich dadurch die Muskeln der Zunge trainieren. Begleitend regt er die nervalen Verbindungen im Gaumengewebe an.

Korrektur der Kieferposition

Es kann sein, dass Betroffene unter Zungenschnarchen leiden. Dies können sie ebenfalls abstellen, indem sie ihren Unterkiefer korrigieren. Eine Protrusionsschiene (Anti-Schnarch-Schiene) kann hierbei Abhilfe schaffen. Mithilfe der Schiene lässt sich der Unterkiefer leicht nach vorne verschieben. Bei diesem Prozess werden die Zungenmuskulatur sowie das Gewebe im Unterkiefer und im Rachen ein wenig unter Spannung gesetzt. Die Atemwege im hinteren Rachenbereich weiten sich, sodass Atemluft ungehindert ein- und ausströmt.

Was bedeutet eigentlich medizinische Kosmetik?

Damit unsere Haut schön ist und wir uns wohl fühlen ist es unheimlich wichtig, dass wir unsere Haut stets pflegen. Leider gibt es eben eine Vielzahl von Problemen, die unsere Haut aus dem Gleichgewicht bringen. Diese Probleme sind zum Beispiel trockenen Haut, Unreinheiten der Haut bzw. Akne oder Ausschläge bzw. Rötungen.

Aber was ist wann besser? Wann sollte ich einen Arzt aufsuchen, um meiner Haut zu helfen oder wann ist ein Kosmetiker sinnvoller? Aber nicht nur bei Hautkrankheiten stellt sich die Frage wen man aufsuchen sollte. In unserer Zeit sind auch Verschönerungen der Haut im Trend. Noch nie zu vor wurden so viele Strahlungen der Haut oder Anti-Aging Behandlungen durchgeführt.

Medizinische Kosmetik vs. Kosmetik

Immer mehr und immer öfter verschmelzen Anwendungen aus dem Bereich der Medizin und aus der Kosmetik miteinander. Es ist aber nicht immer leicht zu sehen, wann medizinischer Rat notwendig ist und wann kosmetische Hilfe in Anspruch genommen werden sollte.

Um diese Linien klarer zu gestalten, gibt es eine Reihe von Regalen und Gesetzten für die Kosmetikbranche. Diese Regeln und Gesetze besagen, welche Aufgaben und Behandlungen Kosmetiker durchführen dürfen und sollten. Dort ist festgeschrieben welche Methoden, welche Produkte und welche Stoffe Kosmetiker anwenden dürfen und welche nicht. Jedoch gibt es auch einen grauen Bereich, wo die Grenze zwischen Kosmetik und Medizin miteinander verschwimmt.

Anti-Aging mit medizinisch-kosmetischen Produkten

Vor allem im Bereich der Hautverjüngung gibt es viele Behandlungen, die auch Nebenwirkungen mit sich bringen können und die womöglich auch die Gesundheit in Mitleidenschaft ziehen können. Eine Kosmetikerin bzw. ein Kosmetiker darf keine Diagnosen stellen, doch sie bzw. er muss im Stande sein zu sagen, ob diese Behandlung noch in ihrem bzw. seinem Aufgabenbereich liegt oder ob ein Mediziner zu Rate gezogen werden sollte.

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass die medizinische Kosmetik alle Behandlungen umfasst, die das Ziel haben, dass die Haut schöner, frischer, jünger und ebenmäßiger erscheinen sollte. Diese Behandlungen sollten ohne operativen Eingriff funktionieren und sie greifen nicht auf chirurgische Methoden zurück. Es werden unterschiedlichste Hilfsmittel herangezogen um gewisse Hautprobleme bekämpfen zu können. So kommen zum Beispiel thermische Reize wie Hitze und Kälte, Wellen und Strahlen oder Laser und Licht zum Einsatz. Es kann aber auch Eigenblut oder Hyaluronsäure oder Botox zur Anwendung kommen. Manche dieser Anwendungen dürfen nur von Medizinern angewendet werden, andere dieser Behandlungen dürfen auch von Kosmetikern durchgeführt werden.

Fruchtsäure – Wirkung und Nutzen

Fruchtsäure ist aus der Kosmetikbranche nicht mehr wegzudenken. Sie ist ideal gegen Anti-Aging aber auch für Pflegeprodukte gegen Akne. Sie ist sehr vielfältig einsetzbar und wirksam. Fruchtsäure glättet die Haut, reinigt sie und lässt sie sichtbar frischer und jünger erscheinen. Aber wie wirkt Fruchtsäure und wie wendet man diese am besten an?

Fruchtsäure ist eine Unterart der α-Hydroxysäuren, abgekürzt auch AHAs genannt. Das sind vor allem Fruchtsäuren wie Apfelsäure, die Säure aus Weintrauben, Zitrussäure oder auch die Milchsäure. Für den Gebrauch in der Kosmetikbranche werden diese unterschiedlichen Säuren aber mittlerweile schon synthetisch hergestellt.

Fruchtsäure hat dermatologisch sehr viel drauf. Sie sind ideal dazu geeignet, um unsere Poren effektiv zu reinigen. Die Säure lockert den Zellverband zwischen den einzelnen Zellen und so ist es möglich tote Hautschüppchen leichter entfernen zu können. So wird die Oberfläche der Haut feiner und erscheint ebenmäßiger und die Fältchen wirken geglätteter. Diese Art Peeling hilft auch, dass sich unsere Haut schneller und vor allem effektiver erneuern kann und das um bis zu 40%. Dieser Effekt wird in Anti-Aging Produkten genutzt, denn im Alter wird die Erneuerung der Zellen langsamer und mit der Hilfe der Fruchtsäure wirkt die Haut frischer und jünger.

Zusammenfassung über das Phänomen Fruchtsäure

Fruchtsäure regt also den Zellstoffwechsel und die Produktion von Kollagen an. Wendet man Fruchtsäure bzw. Produkten, die Fruchtsäure enthalten regelmäßig an, so ist es möglich die Hauterneuerung dauerhaft zu beschleunigen und zu verbessern. Es ist möglich, dass Wirkstoffe besser aufgenommen werden und so können auch die tiefen Schichten der Haut mit wichtigen Nährstoffen versorgt werden. Falten und feine Fältchen werden sichtbar glatter und die Dicke der Haut erhöht sich mit Hilfe der Fruchtsäure. Auch wird die Fähigkeit Wasser zu binden höher.

Die Hyperpigmentierung der Haut wird gemildert und die Haut kann somit ebenmäßiger wirken. Poren, die vergrößert sind werden kleiner und Akne kann mit der Hilfe der Fruchtsäure effektiv und schnell behandelt werden. Das ist der Grund warum Fruchtsäure in sehr vielen SOS-Produkten gegen Akne zu finden ist. Diese helfen, dass neue Unreinheiten erst gar nicht entstehen können und sie wirken effektiv und schnell gegen bestehende Pickel bzw. Akne, denn Fruchtsäure entfernt überschüssigen Talg und entfernt, wie bereits erwähnt, tote Hautschüppchen und all diese Dinge verstopfen unsere Poren.

Effektive Hilfe gegen Akne

Aber Fruchtsäure hilft nicht nur, dass neue Akne nicht auftritt bzw. akute Pickel zu bekämpfen, sondern sie kann auch die Namen der Vergangenheit bekämpfen. Narben, die aufgrund von Akne entstanden sind, können mit der Hilfe von Fruchtsäure verschwinden. Wie schnell und effektiv all diese genannten Dinge mit Fruchtsäure bekämpft werden können ist natürlich abhängig von der Konzentration der Säure. In Produkten, die im Handel gekauft werden können, ist die Fruchtsäure nicht so konzentriert wie zum Beispiel in Produkten mit denen Kosmetiker arbeiten.

Mit Produkten aus dem Handel kann aber schon sehr effektiv gearbeitet werden, will man aber effektiv und vor allem schnell mit Problemstellen der Haut mit Fruchtsäure behandeln, so sollte man unbedingt einen Fachmann aufsuchen, denn Kosmetiker dürfen mit konzentrierteren Produkten arbeiten und so können diese Probleme noch effizienter behandelt werden.

Allgemeine Informationen über die Behandlung

Nach der Behandlung sollte aber unbedingt darauf geachtet werden, dass die Sonne gemieden wird bzw. die Haut vor der direkten Sonneneinstrahlung geschützt wird und sie sollte nach der Behandlung auch unbedingt mit Feuchtigkeit versorgt werden. Außerdem soll keinesfalls zu viel Säure verwendet werden, denn ein zu hohes Maß an Säure kann Irritationen der Haut auslösen. Das reicht von Rötungen der Haut bis hin zu Brennen reichen.

HydraFacial® im Selbsttest – mein Münchener Hydrafacial Erfahrungsbericht

Fast alle Frauen, aber mittlerweile auch viele Männer, träumen von schöner und reiner Haut mit einem gewissen Glow. Mit der Hilfe von HydraFacial® soll dieser Traum endlich Realität werden, aber was ist dran an dieser Behandlung? Gelingt es wirklich dieses Ziel mit dem Beauty Treatment zu erreichen?

Die meisten von uns haben eher keine Haut à la Hollywood, sondern viel mehr trockene, spröde Haut, denn im Alltag ist es nicht immer so einfach die Haut mit genügend Feuchtigkeit versorgen zu können. Bei den meisten von uns kommt es in regelmäßigen Abständen auch vor, dass sich Pickel und kleinere Hautunreinheiten auf der Stirn oder auf der Nase zeigen. Die Haut à la Hollywood scheint da ein ganz weit entfernter Traum zu sein, aber muss das so bleiben? Experten sind der Meinung, dass diese Schönheitsbehandlung für alle Menschen mit den unterschiedlichsten Hauttypen geeignet ist.

Hydrafacial München – Ablauf der Behandlung

Die Hydrafacial Behandlung verläuft in vier Schritten. Zuerst wird die Haut mit einer Art kleinem Staubsaugern von abgestorbenen Hautzellen gereinigt, danach kommt ein Säurepeeling zur Anwendung, das die tieferen Poren von Ablagerungen und abgestorbenen Hautzellen reinigt. Das Peeling kribbelt ein wenig, doch dieses Gefühl ist sogar angenehm, dauert aber auch nicht lange, denn im dritten Schritt wird wieder mit dem kleinen Staubsauger gearbeitet. Dieser Staubsauger zieht im Schritt drei die gelösten Ablagerungen aus den tieferen Poren heraus. Im vierten Schritt wird er Haut dann noch einmal eine gute Tat getan. Sie wird mit Vitaminen, Mineralien und Hyaluronsäure versorgt. Dieser vierte Schritt wird ebenfalls Hydration genannt. Zum Abschluss kommt rotes und blaues Licht zum Einsatz, das die Haut beruhigen sollte und die Durchblutung fördert.

Hydrafacial München – Mein Ergebnis

Gleich nach dem Ende der Behandlung war das Ergebnis sofort sichtbar. Die Haut war frisch und gut durchblutet. Alles in allem war der Teint wie nach einem langen, ausgedehnten Spaziergang an der frischen Luft. Meine Wangen waren rosig und die Haut fühlte sich angenehm weich an. Schon nach ein paar Stunden waren auch die kleinen Rötungen, die durch die Hautbehandlung entstanden waren wieder weg. Es wurde mir empfohlen, dass ich in der nächsten Zeit vor dem Sonnenbad unbedingt immer Sonnencreme auftragen sollte, um Hautirritationen zu vermeiden. Am Abend nach der Hautbehandlung wurde mir ebenfalls nahegelegt früh schlafen zu gehen und noch viel Flüssigkeit in Form von Wasser zu mir zu nehmen. Am nächsten Morgen war er dann da der Glow à la Hollywood. Es hat stimmt also wirklich. Diese Hautbehandlung schafft es tatsächlich die Träume von weicher, makelloser und glänzender Haut Realität werden zu lassen.

Das HydraFacial® schafft es also wirklich unreine, matte, müde und trockene Haut in eine weiche, glänzende, erholte Haut ganz ohne Pickeligen und Fältchen zu verwandeln und das ganz ohne Botox und Co. Diese Behandlung hat es geschafft eine neue Ära der Tiefenreinigung einzuläuten.

 

Hydrafacial – Welches Fazit lässt sich ziehen?

Abschließend kann gesagt werden, dass meine Erwartungen sehr hoch waren und sie wurden übertroffen. Ich hatte große Erwartungen und ich habe viel dafür bekommen. Ich sehe frisch, erholt aus. Viele meiner Freunde und Bekannten haben mir schon die Frage gestellt, ob ich auf Urlaub war. Ich verneinte die Frage und erzählte von dieser tollen Hautbehandlung, die ich wirklich jedem sehr empfehlen kann. So ist es möglich ständig ein paar Jahre jünger auszusehen und das ganz ohne Chemie wie bei Botoxanwendungen. Der Zeitaufwand für die Behandlung hält sich ebenfalls in Grenzen. Es ist möglich diese Gesichtsbehandlung in der Mittagspause durchführen zu lassen. Das heißt es ist möglich müde, schlaff und mit trockener Haut aus der Arbeit zu gehen und strahlend, erholt und mit weicher Haut wieder dorthin zu kehren.

Der Erfolg von HydraFacial ® – Was steckt dahinter?

HydraFacial® ist eine Art Schönheitsbehandlung, das für reine, ebenmäßige und schöne Haut sorgt.

Diese Behandlung für die Haut schafft es alles auf einmal für eine beanspruchte Haut zu tun, so zum Beispiel wird trockene und rissige Haut weich und ebenmäßig, die feinen Fältchen sind wie weggebügelt und das Treatment schafft es auch, dass unreine Haut, Pigmentflecken und vergrößerte Poren sich wie in Luft auflösen. Nach der Behandlung ist die Haut rein, makellos und hat einen leichten Glanz.

Liest man diese Sätze, so denkt man auf den ersten Blick, dass es sich um einen Traum handelt, aus dem man leider plötzlich erwacht, aber HydraFacial® schafft all diese Dinge wirklich und so kann aus dem Traum von reiner Haut Wirklichkeit werden. Hier mein Erfahrungsbericht zum Hydrafacial in München.

Die Behandlung setzt sich aus einer Kombination von Peeling und Reinigung zusammen und die Behandlung sorgt dafür, dass die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt wird.

Wie funktioniert HydraFacial®?

Zuerst werden abgestorbene Hautzellen mit einem speziellen Gerät, das aussieht wie eine Spirale, entfernt. Dieses Gerät funktioniert wie ein kleiner Staubsauger und sorgt dafür, dass sich die Haut erneuern muss.

Im zweiten Schritt wird mit dem gleichen Aufsatz ein chemisches, aber sehr mildes Peeling aus Glykol und Salicylsäure aufgetragen. Dieses Peeling weicht die Haut auf und entfernt somit unreine Haut. Danach wird im dritten Schritt die Behandlung mit dem kleinen Staubsauger wiederholt, denn jetzt kann dieser kleine Staubsauger den Schmutz und alle Ablagerungen aus den tieferen Poren entfernen.

Last but not least wird dann im letzten Schritt ein Serum mit Antioxidantien, Vitaminen und Mineralen aufgetragen. Mit der Hilfe von blauem und rotem LED-Lichtern wird diese Behandlung dann noch verstärkt und außerdem wird so die Wundbehandlung und die Durchblutung im Gesicht angeregt.

Diese Behandlung ist laut Experten für die unterschiedlichsten Hauttypen geeignet. Sogar Menschen mit sensibler und empfindlicher Haut können diese Behandlung durchführen und auch sie werden darüber staunen. Es ist nur unbedingt darauf zu achten, dass unmittelbar nach der Behandlung unbedingt Sonnenschutz verwendet werden sollte, sollte man vorhaben in die Sonne zu gehen, denn kurze Zeit nach dieser Behandlung ist die Haut besonders empfindlich.

Dieses Beauty-Treatment ist sogar sehr gut dafür geeignet, um Hautproblemen effektiv den Kampf anzusagen. So hilft diese Behandlung beispielsweise bei Schäden der Sonne und Hyperpigmentation, es hilft ölige und verstopfte Haut zu bekämpfen, mit der Hilfe von HydraFacial® ist es möglich vergrößerte Poren zu entfernen und auch Alterserscheinungen der Haut können mit der Hilfe dieser Behandlung ganz leicht und einfach gemildert werden.

Allgemeine Fakten über die Behandlung

Mittlerweile sind die Kosten für dieses Treatment nicht mehr so teuer. Sie belaufen sich auf ca. 140€ und die Behandlungen werden in der Zwischenzeit auch schon verschiedenen Kosmetikstudios angeboten.

Die Behandlung stammt ursprünglich aus Amerika bzw. Hollywood und erfreut sich bei fast allen Stars an großer Beliebtheit und mittlerweile ist der Trend auch schon nach Europa und Deutschland gekommen und erfreut sich auch hierzulande einer immer größer werdenden Beliebtheit.

Also tun Sie Ihrer Haut was Gutes und entdecken Sie den Glow, den Sie mit der Hilfe von HydraFacial® bekommen können.

Schluss mit dem Damenbart – Methoden zur dauerhaften Haarentfernung

Körperbehaarung wird von den meisten Frauen als störend und unattraktiv empfunden. Regelmäßiges Rasieren der entsprechenden Körperpartien kann auf Dauer aber wirklich lästig werden. Die Rasur ist mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden und kann darüber hinaus auch als sehr unangenehm empfunden werden, etwa wenn es aufgrund empfindlicher Haut häufiger zu Rasurbrand kommt.

Immer mehr Damen gehen deshalb dazu über, sich die unerwünschten Haare dauerhaft entfernen zu lassen.

Es gibt für eine Haarentfernung die unterschiedlichsten Methoden. Eine davon ist die Verwendung von speziellen Enthaarungscremes. Der Nachteil hierbei: Wirksame, hochwertige Produkte in dem Bereich sind sehr teuer und müssen täglich angewendet werden, um den gewünschten Erfolg zu erbringen.

Lange Zeit galt die Methode der Nadelepilation als das Mittel der Wahl für Haarentfernungen. Im Rahmen dieses Verfahrens sollen die Haare verödet werden, indem ihnen über eine Nadel ein Stromstoß zugefügt wird.

Das Verfahren wird mittlerweile kaum noch angewendet. Grund dafür ist, dass die Behandlung zum einen sehr schmerzhaft sein kann, zum anderen bei laienhafter Anwendung nicht selten mit Nebenwirkungen, wie Rötungen, Schwellungen oder Entzündungen, verbunden sein kann.

Als effektivste Methode wird zurzeit die Entfernung der Haare mittels Laser angesehen.

Die Laserhaarentfernung – effektive Methode für eine langfristige Haarentfernung

Die Laserhaarentfernung ist eine anerkannte und effektive Methode für eine langzeitig anhaltende Haarentfernung. Allerdings sollte jedem von vornherein klar sein, dass es eine absolut dauerhafte Haarentfernung nicht gibt.
Auch nach längerer Zeit können sich Haarwurzeln wieder erholen, wodurch auch Jahre später Haare an den behandelten Stellen nachwachsen können.

Bei dieser Methode wird die Haarwurzel mithilfe eines Lasers zerstört. Die am häufigsten behandelten Bereiche des Körpers sind Achselbereich, Oberschenkel und die Bikinizone. Auch den Flaum an der Oberlippe lassen sich viele Frauen, oftmals schon im Teenager-Alter, entfernen.

Bevor die eigentliche Behandlung beginnt, finden zu Anfang i. d. R. ein Beratungsgespräch verbunden mit einer Analyse der Haut und der Haare statt. Eventuell wird auch eine Testbehandlung durchgeführt, um vor dem Beginn der eigentlichen Haarentfernung abschätzen zu können, wie der Körper der Patientin oder des Patienten auf die Methode reagiert. Die Dauer und die exakten Kosten lassen sich nicht vorhersagen, da jeder Mensch ein wenig anders auf die Behandlung reagiert. Grundsätzlich kann man aber mit mindestens sechs Behandlungen rechnen, zwischen denen ein Abstand von ca. 4 Wochen liegen muss. Zum Behandlungsbeginn sollte die Haut nicht gebräunt sein, ansonsten ist das Risiko für Entzündungen stark erhöht.

Nach der Behandlung sollte die Haut für ca. vier bis sechs Wochen nicht übermäßigem Sonnenlicht ausgesetzt sein.

Interessenten sollten sich in jedem Fall umfassend über die Methode informieren und ein ausführliches Beratungsgespräch mit dem Arzt bzw. dem Kosmetiker durchführen.

Arztpraxis oder Kosmetikstudio?

Sowohl diverse Arztpraxen als auch Kosmetikstudios bieten eine Laserhaarentfernung an. Der Gang zum Arzt ist dabei die deutlich teurere Alternative. Hierbei sollte man aber bedenken, dass dieses Mehr an finanziellem Aufwand grundsätzlich gut angelegt ist. Ärzten stehen mehr Fachwissen und Möglichkeiten zur Verfügung, um Haut und Haare zu analysieren. Das Risiko einer falschen Behandlung sinkt dadurch deutlich. Das Auftreten unerwünschter und zum Teil ernster Nebenwirkungen, wie Verbrennungen oder Entzündungen, wird also deutlich verringert.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Laserhaarentfernung eine effektive Methode ist, um die Haarentfernung wirklich für eine lange Zeit (u. U. mehrere Jahre) gewährleisten zu können. Das A und O hierbei ist eine sachkundige und professionelle Anwendung. Ein umfassendes Beratungsgespräch vor der Behandlung ist daher ein absolutes Muss. Auch wenn es etwas teurer ist, sollte die Behandlung von einem Arzt durchgeführt werden, um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erhalten und das Risiko unangenehmer Nebenwirkungen weitgehend auszuschließen.

Fettentfernung ohne Operation: Mit der Kryolipolyse zeigen sie Fettzellen die kalte Schulter

Viele Menschen wünschen sich eine bessere Figur. Dieses Ziel zu erreichen, ist aber leider oft gar nicht so einfach. Bringen mehr Sport oder eine Ernährungsumstellung, trotz eiserner Disziplin, nicht den gewünschten Erfolg, macht sich schnell Frustration breit. Auch der Gedanke an eine Schönheitsoperation mag dem ein oder anderen an diesem Punkt in den Sinn kommen. Nicht wenige schrecken aber vor den damit verbundenen Risiken zurück.

Es gibt mittlerweile im Bereich der Kosmetik viele professionelle und erfolgreiche Verfahren, die eine gute Alternative zu einer Operation darstellen und mit einem geringeren Risiko behaftet sind. Darüber hinaus sind solche nicht operativen Optionen meistens deutlich günstiger und schonen nicht nur die Gesundheit, sondern auch den Geldbeutel.

Die Kryolipolyse ist in dem Zusammenhang ein sehr schonendes und risikoarmes Verfahren zur Bekämpfung von lästigen Fettzellen, das sich in den USA längst etabliert hat und auch in Deutschland immer häufiger Anwendung findet.
Die Methode ist non-invasiv (es wird nicht in den Körper eingedrungen wie z. B. im Rahmen einer Operation) und setzt auf die Anregung natürlicher Körperfunktionen durch Kälte, also auf rein biologische Prozesse.

Das Verfahren

Auf einzelnen Fettpolstern werden zunächst sogenannte Applikatoren angebracht. Ein Vakuum sorgt dann dafür, dass die Polster zwischen zwei Kühl-Paneele eingesogen werden, wo es zu einer Abkühlung kommt.
Fettzellen reagieren im Vergleich mit anderen Zelltypen besonders empfindlich auf Kälte. Das Fettpolster wird bis auf ca. -9 Grad Celsius abgekühlt, was zu einer Entzündung in den unerwünschten Zellen und in letzter Konsequenz zum Zelltod führt. Die abgestorbenen Zellen werden anschließend vom Körper abgebaut. Durch diesen Abbauprozess verkleinern sich die Polster an den Problemzonen.

Ein bisschen Geduld muss der Patient aber mitbringen: Der Abbauvorgang dauert mehrere Wochen bzw. Monate.

Während der ganzen Behandlung stellen Sensoren im Applikator eine konstante Temperatur sicher und überwachen permanent das Verfahren. Ein Ultraschallgel verhindert Schädigungen der Haut und des umliegenden Gewebes.

Wann wird diese Methode angewandt?

Das Verfahren der Kryolipolyse eignet sich vor allem bei schlanken Patientinnen oder Patienten, die kleinere Fettpolster bekämpfen möchten. Eine Anwendung ist an so gut wie allen Körperstellen möglich (z. B. Knie, Bauch, Oberschenkel, Hals).

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Grundsätzlich ist Kryolipolyse als non-invasives Verfahren sehr risikoarm und dafür bekannt, dass es im Nachhinein nur äußerst selten zu Komplikationen kommt. Nebenwirkungen, die auftreten können, betreffen vor allem die Haut an der behandelten Stelle. Hier kann es zu leichteren Hautreaktionen wie Rötungen oder Schwellungen kommen.

Das durch den Applikator erzeugte Vakuum kann zu Blutergüssen führen. Durch die Kälte kommt es in manchen Fällen zu einem Taubheitsgefühl der Haut. In der Regel treten diese Begleiterscheinungen nur in sehr leichter Form auf und sollten nach einem kurzen Zeitraum von ungefähr einer Woche wieder abklingen.

Wann ist diese Methode kontraindiziert?

Bei einigen körperlichen Zuständen oder Vorerkrankungen muss in jedem Fall von dem Verfahren abgeraten werden.

Die Kryolipolyse eignet sich nicht für Personen mit starkem Übergewicht. Auch für Schwangere ist diese Methode zur Reduzierung von Fettpolstern nicht empfehlenswert. Weiterhin stellen folgende Erkrankungen eine Kontraindikation dar:

  • Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (insbesondere nach einem Herzinfarkt)
  • Gefäßerkrankungen
  • Lymphdrüsenkrebs oder bereits operativ entfernte Lymphdrüsen
  • Erkrankungen des Bindegewebes wie z. B. Lupus Erythematodes

Bei einigen Hauterkrankungen ist eine Kryolipolyse ebenfalls kontraindiziert:

  • Hautareale mit offenen oder infizierten Wunden
  • Narbengewebe oder sonstige Hautleiden (wie z. B. Ekzeme, starke Neurodermitis)

Vor der Behandlung sollten keine blutverdünnenden Medikamente, wie z. B. Aspirin, eingenommen werden. Erfolgt gerade eine Langzeittherapie mit Cortison (länger als ein Jahr) oder eine Therapie mit hoher Dosierung (mehr als 10 mg am Tag), sollte ebenfalls von einer Behandlung abgesehen werden.

In jedem Fall ist es sinnvoll, vor einer Behandlung einen ärztlichen Rat einzuholen, um Risiken auszuschließen bzw. zu minimieren.