Ernaehrung

Heute wissen wir: eine gesunde Ernährung ist essentiel für unser Wohlbefinden – sowohl in physischer als auch in psychischer Hinsicht. In dieser Kategorie findet ihr daher Tipps und Trick zum Thema.

Akne behandeln mit Hausmitteln

Akne ist ein Problem der Haut, das weit verbreitet ist. Akne kann Menschen in den unterschiedlichsten Altersstufen betreffen und die betroffenen Hautstellen befinden sich oftmals nicht nur im Gesicht, sondern auch am Hals, am Rücken oder auf der Brust. Die typischen Merkmale von Akne sind gerötete Pickel, die mit weißem bzw. gelblichem Eiter gefüllt sind. Weitere Merkmale sind aber auch Klumpen, Mitesser und rote Bäumen auf der Haut.

In vielen Fällen entsteht Akne aufgrund von Übersäuerung oder wegen hormonellen Veränderungen im Körper. Das ist der Grund warum Akne oftmals in der Pubertät vermehrt auftritt. Aber auch bestimmte Medikamente oder mangelnde Hygiene können ein Auslöser für diese Hautkrankheit sein. Weitere Auslöser können Bakterien und verstopfte Poren sein. Wenn man Akne nicht zur rechten Zeit behandelt, so ist es möglich, dass Narben in Form von dunklen roten Flecken auf der Haut zurück bleiben. Akne kann mit verschiedensten natürlichen Heilmitteln gemildert bzw. auch vollständig behandelt werden.

1. Die Wirkung der Aloe Vera

Das erste natürliche Hausmittel mit dem Akne behandelt werden kann, ist Aloe Vera. Diese natürliche Pflanze hilft sehr gut zur Behandlung von mittlerer bzw. schwerer Akne. Die Pflanze enthält nämlich entzündungshemmende und desinfizierende Stoffe. Diese Stoffe helfen somit die Akne-Bakterien zu behandeln. So können ebenfalls Infektionen behandelt werden und die Heilung der beschädigten Haut wird ebenfalls unterstützt.

Aloe Vera kann am besten verwendet werden, indem ein Blatt von der Pflanze abgeschnitten wird und das darin enthalte Gel entnommen wird. Dieses Gel sollte dann auf die zu behandelnde Stelle aufgetragen werden. Diese Behandlung kann ein bis zweimal pro Woche wiederholt werden.

2. Natürliches Heilmittel Kurkuma

Das natürliche Gewürz enthält ebenfalls entzündungshemmende und desinfizierende Stoffe, die die Bakterien, die Akne erzeugen, bekämpfen können. Wendet man dieses Gewürz regelmäßig an, so ist es möglich die Anzahl der Bakterien, die Akne verursachen, verringern zu können.
Für die Anwendung einfach 1 Esslöffel Kurkuma mit etwas Wasser vermischen und auf die betroffenen Hautstellen auftragen. Wenn die Paste getrocknet ist einfach mit kaltem Wasser abspülen. Die Anwendung sollte zweimal pro Woche wiederholt werden. So ist es möglich Hautunreinheiten effektiv entgegen zu wirken.

3. Vielschichtig nutzbar: Kokosöl

Natives Kokosöl kann sehr gut bei Hauterkrankungen angewendet werden. Es sorgt für ausreichend Feuchtigkeit auf der Haut und hat ebenfalls eine antibakterielle Wirkung. Zusätzlich kann Kokosöl auch feine Fältchen mildern und verfügt über einen natürlichen Anti-Aging Effekt.
Das Öl sollte über Nacht angewendet werden. Dafür vor dem Schlafen gehen das Gesicht sorgfältig mit Wasser reinigen und nach dem Trocknen ausreichen Kokosöl auf das Gesicht auftragen. Am nächsten Morgen wird das Öl ganz einfach wieder abgewaschen.

4. Ein einfaches Hausmittel – Backpulver

Backpulver verfügt über eine antiseptische Wirkung und kann so gut gegen Akne angewendet werden. Außerdem hilft es den pH-Wert im Gleichgewicht zu halten und die Haut zu reinigen. Für die Behandlung Backpulver einfach mit Wasser vermischen und die Paste mit einem Wattestäbchen auf die Aknestellen auftragen. Diese Paste ca. 1 Minute auf der Haut auftragen und danach mit Wasser abwaschen. Diese Behandlung kann einmal pro Woche wiederholt werden.

5. Für den Magen und die Haut: Apfelessig

Apfelessig hat eine antibakterielle und ebenfalls antiseptische Wirkung. So werden die Hautporen von überschüssigen Fetten befreit und gereinigt. Dieser Essig kann als eine Art natürliches und reinigendes Gesichtswasser angewendet werden. Für die Behandlung mit Apfelessig wird einfach ein Teelöffel Apfelessig mit 3 Teelöffeln Wasser vermischt und mit einem Wattebausch auf die zu behandelnden Stellen aufgetragen. Nach einer Wartezeit von 10 Minuten wird das Gesicht einfach mit warmem Wasser gewaschen. Diese Behandlung sollte einmal pro Tag für eine längere Periode wiederholt werden.

6. Gurke strafft die Haut

Gurken sind ebenfalls ein gutes Mittel gegen Akne. Sie haben eine Art zusammenziehende Wirkung. Diese Wirkung hilft Entzündungen entgegen zu wirken. Außerdem Wirken Gurken beruhigend und kühlend. So kann eine Gurke helfen die Schmerzen von Akne zu mildern. Für die Behandlung wird einfach eine Gurke püriert und durch ein feines Sieb abgeseiht. Dieses Gurkenwasser sollte danach für 20 Minuten in den Kühlschrank gestellt werden. Danach wird ein Wattebausch in dieses Gurkenwasser getaucht und die Akne aufgetragen. Das Wasser soll nun ca. 20 Minuten einwirken und danach sollte es mit kaltem Wasser abgespült werden. Diese Behandlung sollte an zwei nachfolgenden Tagen 2- bis 3-mal pro Tag angewendet werden.

Weitere Tipps

Die Anwendung von Apfelessig, Gurke und Kokosöl kann noch verstärkt werden. Es ist möglich jeden Tag ein Glas Wasser mit Apfelessig zu vermengen und dieses zu trinken. Das gleiche ist auch mit dem Gurkenwasser möglich. Kokosöl kann jeden Tag gezogen werden. Dazu nimmt man das Öl in den Mund und zieht es für ca. 10 Minuten durch den Mund und die Zähne. Mit diesen Methoden ist es möglich den Körper von innen zu reinigen.

Weitere Tipps gegen Pickel sind den Verzehr von Zucker und Alkohol so gering als möglich zu halten, denn diesen beiden Stoffe können Entzündungen fördern, die Hände sollten nicht im Gesicht herumstreichen, Make-up sollte vermieden werden, chemische Produkte sollten im Gesicht vermieden werden und es sollten viele grüne sowie zinkhaltige Lebensmittel in den Ernährungsplan eingegliedert werden.

Peeling selbst gemacht

Alle 28 Tage erneuert sich unsere Haut von selbst. Hautzellen werden dann von innen an die Oberfläche gebracht und alte Hautschuppen fallen dann ab. Aber nicht alle Hautschuppen können von der Haut von selbst abgestoßen werden und so kommt es vor, dass Poren verstopft werden und das ist der Grund warum Pickel entstehen. Peelings sind in diesen Fällen die schnellste und vor allem effektivste Abhilfe. Sie helfen schnell die verstopften Poren wieder von Hautschuppen zu befreien und so kann sich die Haut regenerieren. Die weiteren Inhaltsstoffe, die sich in den Peelings befinden pflegen und vitalisieren unsere Haut zusätzlich. So kann die Haut nach dem Peeling strahlen und wirkt nicht mehr verbraucht und fahl.

Eigentlich ist es ganz einfach ein Peeling selbst herzustellen und es bringt aber eine große Wirkung mit sich. Auch die Beschaffung aller Zutaten ist keine große Kunst, denn alles was benötigt wird sind Produkte aus der Natur.

Normalerweise bestehen selbstgemachte Peelings aus zwei grundsätzlichen Bestandteilen. Auf der einen benötigt es Bestandteile, die schleifen und auf der anderen Seite werden auch unbedingt Bestandteile, die die Haut pflegen. Schleifende Zutaten sind zum Beispiel Zutaten wie Salz, Zucker oder Kaffee. Sie entfernen die abgestorbenen Hautzellen sanft. Pflegende Zutaten sind zum Beispiel Bestandteile wie Honig, Ei oder auch Milch. Sie geben der Haut Feuchtigkeit und sorgen somit für Geschmeidigkeit und Glanz.

Wichtig ist, dass die Zutaten immer auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmt werden.

Rezepte für selbstgemachte Peelings

Olivenöl-Zuckermischung für trockene Haut

Für dieses Peeling werden zwei Esslöffel Olivenöl mit einem Esslöffel Zucker vermischt. Diese Masse wird dann im Gesicht oder auch auf dem Körper verteilt. Danach sollte das Peeling einige Minuten lang einwirken und danach mit lauwarmem Wasser abgewaschen werden. Da das Olivenöl die Haut mit Feuchtigkeit versorgt und eine rückfettende Wirkung hat, ist es nicht nötig, dass nach der Dusche noch eine Bodylotion verwendet wird. Dieses tolle DIY-Peeling ist aber auch ideal für weiche Füße oder Lippen. Verwendet man statt dem Zucker grobkörniges Salz so ist der Peelingeffekt größer und es werden mehr abgestorbene Schuppen von der Haut entfernt, aber hier ist Achtung geboten, denn nicht jede Haut verträgt dieses grobkörnige Salz.

Kaffee Peeling schafft Abhilfe bei trockener Haut und bei Cellulite

Für dieses Peeling werden ganz einfach fünf Esslöffel frisch aufgebrühtes Kaffeepulver verwendet. Dieses Pulver wird mit Kokosöl vermischt und nach dem Duschen in die noch feuchte Haut einmassiert. Danach wird die Paste ein paar Minuten einwirken gelassen und danach abgewaschen. Das entfernt nicht nur Hautschuppen, sondern es sorgt auch für Feuchtigkeit und durch die angeregte Durchblutung kann dieses Peeling auch effektiv gegen Cellulite wirken. Auch nach diesem ist es nicht notwendig Bodylotion zu verwenden, da das Kokosöl die Haut geschmeidig und weich macht.

Heilerde-Kamillentee Peeling hilft unreine Haut zu bekämpfen

Eine Mischung aus einer Tasse Heilerde und aus einer Tasse Kamillentee ist ausgezeichnet geeignet um ein Peeling herzustellen, dass effektiv unreine Haut und Akne bekämpft und das ganz ohne chemische Zusatzstoffe. Das Peeling sollte in kreisenden Bewegungen auf die Gesichtshaut aufgetragen werden und danach sollte die Masse ca. 15 Minuten im Gesicht einwirken. Wenn die Masse zu trocken beginnt, sollte das Peeling mit warmem Wasser aus dem Gesicht abgewaschen werden und danach sollte unbedingt eine Feuchtigkeitscreme auf das Gesicht aufgetragen werden.

Quark-Honig-Zuckerpeeling gegen unreine Haut

Auch ein Peeling aus Quark, Zucker und Honig hilft Pickel und unreine, fettige Haut zu bekämpfen. Dazu werden ganz einfach zwei Esslöffel Quark mit einem Esslöffel Honig und einem Esslöffel Zucker vermengt. Der Zucker hilft schnell abgestorbene Hautschuppen zu entfernen und befreit so die Poren vor Verstopfungen, die Milchsäure, die sich im Quark befindet hilft die Haut mit pflegender Feuchtigkeit zu versorgen und der Honig wirkt klärend und beruhigt die Haut sanft.

Gesichtspeeling mit Papaya und Banane

Für trockene Haut sind Elemente, die schleifen nicht immer unbedingt geeignet. Sie benötigen eine Abreibung die sanfter von statten geht. Auch Obst kann unsere Haut effektiv von abgestorbenen Hautschuppen befreien und das ohne die Haut auszutrocknen oder zu reizen. Dazu werden 100g Fruchtfleisch einer reifen Papaya verwendet, 50 Gramm einer Banane und ein Esslöffel Honig. Die Banane wird ganz einfach mit einer Gabel zerdrückt und mit der pürierten Papaya vermischt. Danach wird noch ein Esslöffel Honig in die Fruchtmischung untergerührt und so wird die Paste dann ins Gesicht aufgetragen. Danach soll alles für 6 Minuten einwirken und noch kurz einmassiert werden. Danach wird die Paste ganz einfach mit warmem Wasser abgewaschen.

All diese Pasten bzw. Peelings sind schnell und einfach gemacht und sie sind auch relativ kostengünstig. Die meisten der Zutaten hat man ohnehin immer in der Küche und somit kann unsere Haut jeden Tag von diesen tollen DIY Peelings profitieren.

Fettentfernung ohne Operation: Mit der Kryolipolyse zeigen sie Fettzellen die kalte Schulter

Viele Menschen wünschen sich eine bessere Figur. Dieses Ziel zu erreichen, ist aber leider oft gar nicht so einfach. Bringen mehr Sport oder eine Ernährungsumstellung, trotz eiserner Disziplin, nicht den gewünschten Erfolg, macht sich schnell Frustration breit. Auch der Gedanke an eine Schönheitsoperation mag dem ein oder anderen an diesem Punkt in den Sinn kommen. Nicht wenige schrecken aber vor den damit verbundenen Risiken zurück.

Es gibt mittlerweile im Bereich der Kosmetik viele professionelle und erfolgreiche Verfahren, die eine gute Alternative zu einer Operation darstellen und mit einem geringeren Risiko behaftet sind. Darüber hinaus sind solche nicht operativen Optionen meistens deutlich günstiger und schonen nicht nur die Gesundheit, sondern auch den Geldbeutel.

Die Kryolipolyse ist in dem Zusammenhang ein sehr schonendes und risikoarmes Verfahren zur Bekämpfung von lästigen Fettzellen, das sich in den USA längst etabliert hat und auch in Deutschland immer häufiger Anwendung findet.
Die Methode ist non-invasiv (es wird nicht in den Körper eingedrungen wie z. B. im Rahmen einer Operation) und setzt auf die Anregung natürlicher Körperfunktionen durch Kälte, also auf rein biologische Prozesse.

Das Verfahren

Auf einzelnen Fettpolstern werden zunächst sogenannte Applikatoren angebracht. Ein Vakuum sorgt dann dafür, dass die Polster zwischen zwei Kühl-Paneele eingesogen werden, wo es zu einer Abkühlung kommt.
Fettzellen reagieren im Vergleich mit anderen Zelltypen besonders empfindlich auf Kälte. Das Fettpolster wird bis auf ca. -9 Grad Celsius abgekühlt, was zu einer Entzündung in den unerwünschten Zellen und in letzter Konsequenz zum Zelltod führt. Die abgestorbenen Zellen werden anschließend vom Körper abgebaut. Durch diesen Abbauprozess verkleinern sich die Polster an den Problemzonen.

Ein bisschen Geduld muss der Patient aber mitbringen: Der Abbauvorgang dauert mehrere Wochen bzw. Monate.

Während der ganzen Behandlung stellen Sensoren im Applikator eine konstante Temperatur sicher und überwachen permanent das Verfahren. Ein Ultraschallgel verhindert Schädigungen der Haut und des umliegenden Gewebes.

Wann wird diese Methode angewandt?

Das Verfahren der Kryolipolyse eignet sich vor allem bei schlanken Patientinnen oder Patienten, die kleinere Fettpolster bekämpfen möchten. Eine Anwendung ist an so gut wie allen Körperstellen möglich (z. B. Knie, Bauch, Oberschenkel, Hals).

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Grundsätzlich ist Kryolipolyse als non-invasives Verfahren sehr risikoarm und dafür bekannt, dass es im Nachhinein nur äußerst selten zu Komplikationen kommt. Nebenwirkungen, die auftreten können, betreffen vor allem die Haut an der behandelten Stelle. Hier kann es zu leichteren Hautreaktionen wie Rötungen oder Schwellungen kommen.

Das durch den Applikator erzeugte Vakuum kann zu Blutergüssen führen. Durch die Kälte kommt es in manchen Fällen zu einem Taubheitsgefühl der Haut. In der Regel treten diese Begleiterscheinungen nur in sehr leichter Form auf und sollten nach einem kurzen Zeitraum von ungefähr einer Woche wieder abklingen.

Wann ist diese Methode kontraindiziert?

Bei einigen körperlichen Zuständen oder Vorerkrankungen muss in jedem Fall von dem Verfahren abgeraten werden.

Die Kryolipolyse eignet sich nicht für Personen mit starkem Übergewicht. Auch für Schwangere ist diese Methode zur Reduzierung von Fettpolstern nicht empfehlenswert. Weiterhin stellen folgende Erkrankungen eine Kontraindikation dar:

  • Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (insbesondere nach einem Herzinfarkt)
  • Gefäßerkrankungen
  • Lymphdrüsenkrebs oder bereits operativ entfernte Lymphdrüsen
  • Erkrankungen des Bindegewebes wie z. B. Lupus Erythematodes

Bei einigen Hauterkrankungen ist eine Kryolipolyse ebenfalls kontraindiziert:

  • Hautareale mit offenen oder infizierten Wunden
  • Narbengewebe oder sonstige Hautleiden (wie z. B. Ekzeme, starke Neurodermitis)

Vor der Behandlung sollten keine blutverdünnenden Medikamente, wie z. B. Aspirin, eingenommen werden. Erfolgt gerade eine Langzeittherapie mit Cortison (länger als ein Jahr) oder eine Therapie mit hoher Dosierung (mehr als 10 mg am Tag), sollte ebenfalls von einer Behandlung abgesehen werden.

In jedem Fall ist es sinnvoll, vor einer Behandlung einen ärztlichen Rat einzuholen, um Risiken auszuschließen bzw. zu minimieren.

Warum gesunde Ernährung so wichtig ist

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