Schoenheitschirurgie

Vor einiger Zeit noch in Verruf und mit einem schlechten Ruf bedacht ist die Schönheitschirugie mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen – heutzutage sind kleinere Operationen am eigenen Körper fast schon Normalität. Diese Rubrik widmet sich daher dem Themenbereich der Schönheitsoperationen.

Kollageninjektion im Intimbereich: Kleine Spritze, großes Feuerwerk?

Es geht um den ultimativen Orgasmus. Wieder mal, oder immer noch. Mehr denn je wünschen sich selbstbewusste Frauen mehr sexuelle Intensität. Also mehr Feuerwerk, weniger Hilfsmittel, mehr Orgasmus eben. Und damit ist nicht der klitorale Orgasmus gemeint. Das ist nämlich der, den ein Großteil der Frauen bekommt, wenn die Klitoris entsprechend stimuliert wird. Der ist auch toll, keine Frage. Aber was ist mit dem ominösen vaginalen Orgasmus? Beinahe unerreichbar scheint er, und offensichtlich für nur wenige Frauen zugänglich. Zynische Zungen leugnen vehement, dass es diesen überhaupt gibt. Denn nicht jede Frau erlebt ihn, aber jede will ihn. Bombastisch soll er sein. Viel explosiver noch und viel intensiver als sein kleiner klitoraler Bruder. Das jedenfalls berichten jene, die bereits in den Genuss gekommen sind. Was aber befähigt sie dazu?

Finde den G-Punkt

Die Ursache des vaginalen Orgasmus soll der berühmte G-Punkt sein. Der sagenumwobene, viel diskutierte und bis heute nicht hundertprozentig nachgewiesene G-Punkt also, den Männer seit Jahrzehnten verzweifelt suchen und dessen mystisches Geheimnis sie fürchten. Denn wer den Punkt aller Punkte nicht findet, wird keine Frau glücklich machen können, so die ketzerischen Thesen zahlreicher Sexexperten. Doch was hat es eigentlich wirklich auf sich damit? Ist an den hartnäckigen Gerüchten über den G-Punkt tatsächlich was dran? Wissenschaftlich ist
nichts eindeutig belegt. Anatomische Beweise gibt es auch keine für die Existenz des spektakulären Punktes.

Es war 1950, als der deutsche Gynäkologe Ernst Grafenberg eine Region im vorderen Bereich des weiblichen Geschlechtsteils entdeckte, die fortan seinen Namen trägt und um die sich bis zum heutigen Tag zahlreiche Mythen ranken. Seit wenigen Jahren nun nahmen sich Mediziner verstärkt des Phänomens G-Punkt an und entwickelten eine Möglichkeit, durch eine G-Punkt-Intensivierung sowohl die Orgasmusfähigkeit, als auch das allgemeine Lustempfinden zu steigern. In den USA wurde bereits zu Beginn der Jahrtausendwende die neue G-Punkt-Intensivierung entwickelt. Seit 2013 nehmen die Behandlungen rapide zu. Amerikanischen Studien zufolge beträgt die Erfolgsquote für das Erleben des vaginalen Orgasmus unglaubliche 90%. Sogar multiple Orgasmen sollen nach solch einer Behandlung des G-Punktes möglich sein.

Was ist der G-Punkt und warum?

Der G-Punkt ist kein Punkt als solcher, sondern vielmehr ein spezieller Bereich in der vorderen Wand der Vagina. Er soll ungefähr zwischen 1-2 cm Durchmesser umfassen. In diese Region führen bis zu 8000 Nerven hin, was die extreme Empfindlichkeit erklärt. Wenn diese vielen tausende Nervenstränge sexuell stimuliert werden, durch Penetration zum Beispiel, schwillt die G-Punkt-Zone mehr oder weniger stark an. Die Stärke der Empfindlichkeit variiert von Frau zu Frau.

Wenn der G-Punkt stimuliert wird, wird ein Sekret produziert, das über die Scheide ausgeschieden wird. Hier spricht man von der weiblichen Ejakulation. Manche Frauen sondern diese Flüssigkeit nie ab. Eine kleine Spritze soll helfen, den G-Punkt jeder Frau so zu behandeln, dass das Orgasmuserlebnis intensiver wird oder die Fähigkeit zum Orgasmus angeregt wird. Der komplette Eingriff dauert weniger als eine halbe Stunde und ist in der Regel schmerzfrei. Er kann immer wieder wiederholt werden. Die Risiken dieser Schönheits-OP im Intimbereich sind zwar vermeintlich gering, dennoch kann es mitunter zu Entzündungen im behandelnden Bereich kommen. Auch die Harnwege können sich entzünden.
Weitere Nebenwirkungen können sein:

-Verkrampfung des Beckenbodens oder von Teilen der Vaginalmuskulatur
-schmerzende Verengung des Scheideneingangs
-heftige Reizung des sensiblen Bereichs
-Abtötung oder Schwächung des Lustempfindens
-Zerstörung des Gewebes

Ein G-Shot, der alles verändert?

Einen G-Shot setzen lassen, bedeutet, dass eine Substanz in den G-Punkt der Frau mittels einer Spritze gefüllt wird, um so eine Volumenvergrößerung des G-Punktes zu erreichen und damit eine deutliche Luststeigerung zu bewirken. Chirurgen verwenden entweder Hyaluron oder Kollagen für eine G-Punkt-Unterspritzung. Die entsprechenden Mittel weiten die Region um den G-Punkt künstlich aus. Die Wirkung lässt nach ungefähr vier bis neun Monaten wieder nach, weil der Körper sowohl Hyaluron als auch Kollagen recht zügig wieder abbaut. Der G-Punkt hat dann wieder seine ursprüngliche Größe.
Alternativ wird auch Körperfett für eine G-Punkt-Amplifikation benutzt. Diese verspricht lebenslange Haltbarkeit. Eine Garantie auf tatsächlichen Erfolg gibt es nicht. Die Wirkung ist zudem umstritten, weil nach wie vor nicht eindeutig feststeht, ob es den berühmten G-Punkt überhaupt gibt. Ärzte gehen davon aus, dass im Bereich der Skene-Drüsen der G-Punkt sitzt. Diese Drüsen können bei Stimulierung zu sexueller Erregung führen. Bei einigen Frauen sind die Drüsen nur schwach ausgeprägt und so würde sich auch medizinisch erklären, warum viele Frauen Befriedigung ausschließlich durch Stimulation der Klitoris verspüren können.

Aufspritzen und dann?

Von Medizinern und Wissenschaftlerin gleichermaßen wird der Trend zur Aufspritzung des G-Punktes kritisch betrachtet. Die Motivation dahinter ist ein von vielen Frauen immer häufiger angestrebtes sexuelles Ideal, um mithalten zu können. Mithalten aber mit was? Die Suche nach dem perfekten Partner geht über in eine Suche nach dem perfekten Sex. Dann werden vielversprechende Wundermittel konsumiert und es heißt plötzlich: Orgasmus mit Spritze anstatt Orgasmus mit dem passenden Partner. Das immer noch vorherrschende falsche Verständnis, dass Sex unmittelbar und zwingend mit einem gigantischen Orgasmus zusammenhängen muss, treibt vor allem junge Frauen dazu, sich im Intimbereich aufpimpen zu lassen. Ein erfülltes Sexualleben braucht keinen medizinischen Eingriff!

Sofern medizinische Gründe für eine gestörte Sexualität vorliegen, mag das etwas anderes sein. Bevor sich Frau jedoch einem G-Shot unterwirft, empfiehlt es sich zuerst noch immer, auf natürliche Art und Weise Wege zu einem befriedigenden Sexleben zu finden. Die Natur gibt nicht umsonst eine Klitoris mit. Und wer bereit ist, seinen Körper zu erkunden, seine Lustpunkte zu entdecken und seine Bedürfnisse kennenzulernen sowie seine Wünsche offen zu kommunizieren, der braucht wahrscheinlich keine G-Punkt-Aufspritzung.

Chirurgie unter der Gürtellinie – Trend oder Norm?

Schönheit ist nicht alles, es kommt auch auf die inneren Werte an. Wahre Worte oder abgedroschene Floskel? Denn ganz offensichtlich kommt es mehr denn je auf die äußere Schönheit an. Über kugelrunde Silikonbrüste echauffiert sich kein Mensch mehr, gelten sie doch mittlerweile als völlig normales und gesellschaftlich akzeptiertes Ersatzteil erfolgreicher emanzipierter Frauen, die von Mutter Natur nicht mit einer wohlgeformten und prallen Oberweite ausgestattet wurden. Gleiches gilt für Silikonhintern, falsche Haare in Form von Extensions, Verdichtungen und künstlichen Wimpern sowie für Nasenkorrekturen, Faltenstraffungen und Fettabsaugungen. Die Schönheitschirurgie boomt. Junge Mädchen wünschen sich eine Stupsnase und aufgepolsterte Lippen zum 20. Geburtstag und junge Männer gehen so oft wie nie zur Maniküre und unterziehen sich Haartransplantationen. Da wundert es nicht, dass auf dem weiten Feld der Schönheitschirurgie nunmehr auch die Intimbereiche von Männern und Frauen als Schauplätze experimentierfreudiger Ärzte herhalten dürfen.

Ästhetische Ansprüche – Auf die Größe kommt es an

Zum heutigen Schönheitsideal gehört eben nicht nur ein perfektes Äußeres, sondern auch ein makelloses Inneres. Und das Innere beginnt im Schambereich. Frauen wollen nicht bloß schöne straffe Brüste, sondern auch ansehnliche zarte Schamlippen und einen fließenden Venushügel. Mit Einzug der aalglatten und komplett rasierten Vagina steht diese zunehmend mehr im Fokus. Und damit auch ihre kleinen Makel. Ohne Schambehaarung wurde plötzlich deutlich, dass eine Vagina eben mehr ist als nur etwas Haut. Auf die Größe kommt es an. Extrem ausgeprägte und große Schamlippen werden negativ bewertet. Häufig wird solchen Frauen unterstellt, zu viel Sex zu haben. Betroffene Frauen fühlen sich entwertet und unwohl in ihrer Weiblichkeit. Aktuelle Studien belegen, dass die Zahl der kosmetischen Korrekturen im Intimbereich weiter steigt. Verwunderliche ist das nicht.

Auch Männer entscheiden sich vermehrt für operative Korrekturen im Intimbereich. Von Peniskorrekturen bei deutlichen Verkrümmungen, Penisvergrößerungen, Hodensackstraffungen und Korrekturen der Vorhaut bieten erfahrene Schönheitschirurgen alles an, was das beste Stück des Mannes imposanter und attraktiver macht. Selbst die Verkleinerung von schwülstigen Fettbrüsten, die unter anderem durch Hormonstörungen im Alterungsprozess oder längerer Einnahme von Fitnesspräparaten entstehen, gehört zu den Routineeingriffen. Mehr als 5000 Operationen im Bereich der Intimchirurgie werden jährlich gezählt, Tendenz steigend.

Vom Trend zur Notwendigkeit

Ob es der Wunsch nach einem anderen Venushügel ist oder nach einer engeren Vagina, der Grund bleibt meistens derselbe. Die Optik des eigenen Schambereiches gefällt nicht, weil sie nicht dem entspricht, was das Ideal vorgibt.
Gerade zu große und hängende Schamlippen sind oftmals Ursache für Störungen im Sexualleben vieler Frauen. Sie haben Probleme, sich nackt vor dem eigenen Partner zu zeigen. Ein simpler Freibadbesuch kann zur seelischen Tortur werden. Das Tragen enger Hosen wird rigoros gemieden. Neben ästhetischen Gründen können aber auch gesundheitliche Gründe ausschlaggebend sein für eine Korrektur der Schamlippen. Beim Reiten und Radfahren scheuern große Schamlippen schnell auf. Schmerzende Entzündungen und offene blutende Wunden sind die Folge.

Wann ist eine operative Korrektur im Schambereich sinnvoll? Wenn Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder beim Sport auftreten, wie das oft bei zu großen inneren oder zu kleinen äußeren Schamlippen der Fall ist. Daraus bilden sich fast immer Entzündungen und Wunden. Das kann sich ebenfalls auf andere Organe wie Blase und Darm auswirken, die dann im schlimmsten Fall nicht mehr richtig funktionieren. Sind die Schamlippen zu klein, können sie die Vagina nicht ausreichend schützen vor Austrocknung oder gefährlichen Keimen. Chirurgen spritzen die Schamlippen in solchen Fällen mit Eigenfett oder Hyaluron auf. Hängen die inneren Schamlippen über den äußeren, dann werden diese verkürzt und das überschüssige hinderliche Gewebe wird entfernt. Das passiert oft nach Geburten oder während des Alterns oder kann einfach genetisch bedingt sein. Chirurgische Eingriffe an den Schamlippen zählen zur Labioplastik, also der operativen Veränderung oder Anpassung der Schamlippen.

Das heutige Schönheitsideal und die Folgen

Immer öfter werden auch als zu wuchtig empfundene Schamhügel korrigiert. Fett wird am Venushügel abgesaugt, um eine ersehnte Straffung zu erreichen. Andersherum können Venushügel auch vergrößert werden, wenn die Frau diesen mehr in Szene setzen möchte. Selbst eine Reduzierung der Klitorishaut wird von Frauen gewünscht. Warum? Weil es machbar ist. Weil es Frauen so wollen. Eben weil. Beinahe nichts ist unmöglich in der plastischen Intimchirurgie. Durch Fettinjektionen können zu weite Vaginas auf ein Wunschmaß verengt werden. Sogar das Jungfernhäutchen kann wieder rekonstruiert werden. Für Frauen mit einem bestimmten religiösen Hintergrund ist so etwas mehr als nur eine Schönheits-OP. Hier geht es auch um den eigenen Schutz vor Ausgrenzung, Diffamierung und Isolation. Ärzte wissen und respektieren das zum Wohl ihrer Patientinnen. Ein absolutes Highlight in der Intimchirurgie ist die Vergrößerung des G-Punktes. Das Motto dahinter: Jede Frau kann Orgasmus. Neben Ästhetik geht es jetzt auch um ein besseres Lustempfinden. Wissenschaftlich belegt ist das nicht, die Flut solcher kosmetischen Eingriffe hält trotzdem weiter an.

Wohl überlegt sollte eine Überlegung zu einer operativen Veränderung im Intimbereich allemal sein. Denn jede OP bringt gewisse Risiken mit sich, angefangen von Infektionen, Verwachsungen, unschönen Narben bis hin zu heftigen Funktions- und Empfindungseinschränkungen. Intimchirurgie mag nicht nur ein flüchtiger Trend sein, dafür sprechen die fortlaufende Entwicklung und professionelle Ärzte, denen das Wohlbefinden ihrer Patienten und das bestmögliche Ergebnis am Herzen liegen. Aber dafür spricht auch die zunehmende Anzahl an Genitaloperationen, die allein aus ästhetischen Gründen durchgeführt werden. Schmerzen wegen genetischer Fehlbildungen und psychische Probleme wegen starker Minderwertigkeitsgefühle können heute mit einer Operation im Intimbereich gut behoben werden. Allerdings kann die Plastikchirurgie nicht für ein ausgewogenes und erfüllendes Sexleben sorgen.

Schluss mit dem Damenbart – Methoden zur dauerhaften Haarentfernung

Körperbehaarung wird von den meisten Frauen als störend und unattraktiv empfunden. Regelmäßiges Rasieren der entsprechenden Körperpartien kann auf Dauer aber wirklich lästig werden. Die Rasur ist mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden und kann darüber hinaus auch als sehr unangenehm empfunden werden, etwa wenn es aufgrund empfindlicher Haut häufiger zu Rasurbrand kommt.

Immer mehr Damen gehen deshalb dazu über, sich die unerwünschten Haare dauerhaft entfernen zu lassen.

Es gibt für eine Haarentfernung die unterschiedlichsten Methoden. Eine davon ist die Verwendung von speziellen Enthaarungscremes. Der Nachteil hierbei: Wirksame, hochwertige Produkte in dem Bereich sind sehr teuer und müssen täglich angewendet werden, um den gewünschten Erfolg zu erbringen.

Lange Zeit galt die Methode der Nadelepilation als das Mittel der Wahl für Haarentfernungen. Im Rahmen dieses Verfahrens sollen die Haare verödet werden, indem ihnen über eine Nadel ein Stromstoß zugefügt wird.

Das Verfahren wird mittlerweile kaum noch angewendet. Grund dafür ist, dass die Behandlung zum einen sehr schmerzhaft sein kann, zum anderen bei laienhafter Anwendung nicht selten mit Nebenwirkungen, wie Rötungen, Schwellungen oder Entzündungen, verbunden sein kann.

Als effektivste Methode wird zurzeit die Entfernung der Haare mittels Laser angesehen.

Die Laserhaarentfernung – effektive Methode für eine langfristige Haarentfernung

Die Laserhaarentfernung ist eine anerkannte und effektive Methode für eine langzeitig anhaltende Haarentfernung. Allerdings sollte jedem von vornherein klar sein, dass es eine absolut dauerhafte Haarentfernung nicht gibt.
Auch nach längerer Zeit können sich Haarwurzeln wieder erholen, wodurch auch Jahre später Haare an den behandelten Stellen nachwachsen können.

Bei dieser Methode wird die Haarwurzel mithilfe eines Lasers zerstört. Die am häufigsten behandelten Bereiche des Körpers sind Achselbereich, Oberschenkel und die Bikinizone. Auch den Flaum an der Oberlippe lassen sich viele Frauen, oftmals schon im Teenager-Alter, entfernen.

Bevor die eigentliche Behandlung beginnt, finden zu Anfang i. d. R. ein Beratungsgespräch verbunden mit einer Analyse der Haut und der Haare statt. Eventuell wird auch eine Testbehandlung durchgeführt, um vor dem Beginn der eigentlichen Haarentfernung abschätzen zu können, wie der Körper der Patientin oder des Patienten auf die Methode reagiert. Die Dauer und die exakten Kosten lassen sich nicht vorhersagen, da jeder Mensch ein wenig anders auf die Behandlung reagiert. Grundsätzlich kann man aber mit mindestens sechs Behandlungen rechnen, zwischen denen ein Abstand von ca. 4 Wochen liegen muss. Zum Behandlungsbeginn sollte die Haut nicht gebräunt sein, ansonsten ist das Risiko für Entzündungen stark erhöht.

Nach der Behandlung sollte die Haut für ca. vier bis sechs Wochen nicht übermäßigem Sonnenlicht ausgesetzt sein.

Interessenten sollten sich in jedem Fall umfassend über die Methode informieren und ein ausführliches Beratungsgespräch mit dem Arzt bzw. dem Kosmetiker durchführen.

Arztpraxis oder Kosmetikstudio?

Sowohl diverse Arztpraxen als auch Kosmetikstudios bieten eine Laserhaarentfernung an. Der Gang zum Arzt ist dabei die deutlich teurere Alternative. Hierbei sollte man aber bedenken, dass dieses Mehr an finanziellem Aufwand grundsätzlich gut angelegt ist. Ärzten stehen mehr Fachwissen und Möglichkeiten zur Verfügung, um Haut und Haare zu analysieren. Das Risiko einer falschen Behandlung sinkt dadurch deutlich. Das Auftreten unerwünschter und zum Teil ernster Nebenwirkungen, wie Verbrennungen oder Entzündungen, wird also deutlich verringert.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Laserhaarentfernung eine effektive Methode ist, um die Haarentfernung wirklich für eine lange Zeit (u. U. mehrere Jahre) gewährleisten zu können. Das A und O hierbei ist eine sachkundige und professionelle Anwendung. Ein umfassendes Beratungsgespräch vor der Behandlung ist daher ein absolutes Muss. Auch wenn es etwas teurer ist, sollte die Behandlung von einem Arzt durchgeführt werden, um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erhalten und das Risiko unangenehmer Nebenwirkungen weitgehend auszuschließen.

Fettentfernung ohne Operation: Mit der Kryolipolyse zeigen sie Fettzellen die kalte Schulter

Viele Menschen wünschen sich eine bessere Figur. Dieses Ziel zu erreichen, ist aber leider oft gar nicht so einfach. Bringen mehr Sport oder eine Ernährungsumstellung, trotz eiserner Disziplin, nicht den gewünschten Erfolg, macht sich schnell Frustration breit. Auch der Gedanke an eine Schönheitsoperation mag dem ein oder anderen an diesem Punkt in den Sinn kommen. Nicht wenige schrecken aber vor den damit verbundenen Risiken zurück.

Es gibt mittlerweile im Bereich der Kosmetik viele professionelle und erfolgreiche Verfahren, die eine gute Alternative zu einer Operation darstellen und mit einem geringeren Risiko behaftet sind. Darüber hinaus sind solche nicht operativen Optionen meistens deutlich günstiger und schonen nicht nur die Gesundheit, sondern auch den Geldbeutel.

Die Kryolipolyse ist in dem Zusammenhang ein sehr schonendes und risikoarmes Verfahren zur Bekämpfung von lästigen Fettzellen, das sich in den USA längst etabliert hat und auch in Deutschland immer häufiger Anwendung findet.
Die Methode ist non-invasiv (es wird nicht in den Körper eingedrungen wie z. B. im Rahmen einer Operation) und setzt auf die Anregung natürlicher Körperfunktionen durch Kälte, also auf rein biologische Prozesse.

Das Verfahren

Auf einzelnen Fettpolstern werden zunächst sogenannte Applikatoren angebracht. Ein Vakuum sorgt dann dafür, dass die Polster zwischen zwei Kühl-Paneele eingesogen werden, wo es zu einer Abkühlung kommt.
Fettzellen reagieren im Vergleich mit anderen Zelltypen besonders empfindlich auf Kälte. Das Fettpolster wird bis auf ca. -9 Grad Celsius abgekühlt, was zu einer Entzündung in den unerwünschten Zellen und in letzter Konsequenz zum Zelltod führt. Die abgestorbenen Zellen werden anschließend vom Körper abgebaut. Durch diesen Abbauprozess verkleinern sich die Polster an den Problemzonen.

Ein bisschen Geduld muss der Patient aber mitbringen: Der Abbauvorgang dauert mehrere Wochen bzw. Monate.

Während der ganzen Behandlung stellen Sensoren im Applikator eine konstante Temperatur sicher und überwachen permanent das Verfahren. Ein Ultraschallgel verhindert Schädigungen der Haut und des umliegenden Gewebes.

Wann wird diese Methode angewandt?

Das Verfahren der Kryolipolyse eignet sich vor allem bei schlanken Patientinnen oder Patienten, die kleinere Fettpolster bekämpfen möchten. Eine Anwendung ist an so gut wie allen Körperstellen möglich (z. B. Knie, Bauch, Oberschenkel, Hals).

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Grundsätzlich ist Kryolipolyse als non-invasives Verfahren sehr risikoarm und dafür bekannt, dass es im Nachhinein nur äußerst selten zu Komplikationen kommt. Nebenwirkungen, die auftreten können, betreffen vor allem die Haut an der behandelten Stelle. Hier kann es zu leichteren Hautreaktionen wie Rötungen oder Schwellungen kommen.

Das durch den Applikator erzeugte Vakuum kann zu Blutergüssen führen. Durch die Kälte kommt es in manchen Fällen zu einem Taubheitsgefühl der Haut. In der Regel treten diese Begleiterscheinungen nur in sehr leichter Form auf und sollten nach einem kurzen Zeitraum von ungefähr einer Woche wieder abklingen.

Wann ist diese Methode kontraindiziert?

Bei einigen körperlichen Zuständen oder Vorerkrankungen muss in jedem Fall von dem Verfahren abgeraten werden.

Die Kryolipolyse eignet sich nicht für Personen mit starkem Übergewicht. Auch für Schwangere ist diese Methode zur Reduzierung von Fettpolstern nicht empfehlenswert. Weiterhin stellen folgende Erkrankungen eine Kontraindikation dar:

  • Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (insbesondere nach einem Herzinfarkt)
  • Gefäßerkrankungen
  • Lymphdrüsenkrebs oder bereits operativ entfernte Lymphdrüsen
  • Erkrankungen des Bindegewebes wie z. B. Lupus Erythematodes

Bei einigen Hauterkrankungen ist eine Kryolipolyse ebenfalls kontraindiziert:

  • Hautareale mit offenen oder infizierten Wunden
  • Narbengewebe oder sonstige Hautleiden (wie z. B. Ekzeme, starke Neurodermitis)

Vor der Behandlung sollten keine blutverdünnenden Medikamente, wie z. B. Aspirin, eingenommen werden. Erfolgt gerade eine Langzeittherapie mit Cortison (länger als ein Jahr) oder eine Therapie mit hoher Dosierung (mehr als 10 mg am Tag), sollte ebenfalls von einer Behandlung abgesehen werden.

In jedem Fall ist es sinnvoll, vor einer Behandlung einen ärztlichen Rat einzuholen, um Risiken auszuschließen bzw. zu minimieren.

Faltenbehandlung: Nutzen und Risiken

Die Faltenbildung ist ein natürlicher Prozess, der viele Menschen stört. Sie entsteht durch Hautalterung und kann nicht gänzlich verhindert werden. Wie stark die Faltenbildung ist, hängt unter anderem von den Genen des jeweiligen Menschen ab.

Es gibt aber einige Faktoren in der Lebensweise, welche die Hautalterung fördern können. Ein Beispiel hierfür ist der Konsum von Zigaretten oder sonstigen Tabakwaren. Nicht umsonst steht auf vielen Zigarettenpackungen: „Rauchen lässt Ihre Haut altern.

Auch wer öfters ins Solarium geht, schadet seiner Haut: Die hohe UV-Strahlung beschleunigt Alterungsprozesse und damit die Faltenbildung.

Methoden zur Behandlung von Falten

Es gibt mehrere Möglichkeiten Faltenbildung zu bekämpfen. In der Schönheitschirurgie gehört zurzeit eine Behandlung mit Botox oder Fillern zu den nachgefragtesten Anwendungen.

Botox für ein jüngeres Gesicht

Botulinumtoxin A (Botox) ist ein Nervengift, das zur Behandlung von Falten im Gesicht eingesetzt wird. Die Anwendung erfolgt, indem der Stoff an der entsprechenden Stelle mit einer Spritze verabreicht wird. Diese Art der Behandlung darf in Deutschland nur durch einen Arzt erfolgen.

Botox wirkt, indem es den Botenstoff Acetylcholin hemmt. Botenstoffe haben die Aufgabe, Informationen vom Gehirn an das periphere Nervensystem oder die Muskeln weiterzugeben. Das Nervengift behindert also die Informationsübertragung und sorgt für kontrollierte Lähmungen.

Die Behandlung mit Botox dauert nur ca. 10 bis 30 Minuten, und wird deshalb vor allem in den USA, auch als „Mittagspausenbehandlung“ bezeichnet.
Die Methode eignet sich vor allem für mimisch bedingte Falten im Gesicht.

Nebenwirkungen und Komplikationen

An der Einstichstelle kann es zu harmlosen Reaktionen wie Rötungen, Juckreiz oder blauen Flecken kommen. Wesentlich dramatischer werden ungewünschte Nebeneffekte, wenn das Botox falsch dosiert wird. In der Folge kann es zu Lähmungen im Gesichtsbereich kommen, die sich z. B. durch ein hängendes Augenlid zeigen. Glücklicherweise sind diese Nebenwirkungen nicht von Dauer: Da Botox vom Körper abgebaut wird, verschwinden sie nach spätestens zwei bis drei Monaten wieder. Trotzdem sollte darauf geachtet werden, dass der gewählte Arzt des Vertrauens langjährige Erfahrung auf dem Gebiet hat.

Filler bei einzelnen Störenfrieden

Filler werden dazu benutzt, Falten aufzufüllen. Diese Methode eignet sich vor allem für Patienten, die einzelne Falten gezielt bekämpfen möchten.
Die Filler werden dabei, ähnlich wie Botox, an der behandelten Stelle unter die Haut gespritzt. Die Dauer der Behandlung beträgt ebenfalls lediglich 10 bis 30 Minuten; im Anschluss muss die betroffene Stelle gekühlt werden, um Schwellungen zu verhindern bzw. möglichst gering zu halten.

Anders als Botox, welches wie ein Medikament unter das Arzneimittelgesetz fällt, sind Filler nicht verschreibungspflichtig. Der Arzt entscheidet eigenverantwortlich darüber, welche Stoffe in seiner Praxis zum Einsatz kommen.

Grundsätzlich lassen sich die Filler in abbaubare Stoffe, die vom Körper mit der Zeit abgebaut werden, und nicht abbaubare, die im Organismus bleiben, unterscheiden. Es ist empfehlenswert, die erste Variante zu wählen, da sie im Durchschnitt weniger Komplikationen hervorruft. In Deutschland hat sich vor allem der Stoff Hyaluronsäure bewährt.

Man sollte sich im Vorfeld der Behandlung gut informieren, welche Produkte sich bewährt haben und welche eher nicht. Mögliche Nebenwirkungen der Behandlung sind Rötungen, blaue Flecken oder eine Knotenbildung.

Wer eine Behandlung mit Botox oder Fillern in Betracht zieht, sollte vor allem sicherstellen, dass er sich in den besten Händen befindet. Der behandelnde Arzt sollte mit Bedacht ausgesucht werden, damit die Behandlung den bestmöglichen Erfolg bringen kann. Gerade in diesem Bereich empfiehlt es sich immer, eine zweite Meinung zu hören, bevor man sich für eine Behandlung entschließt.

Mit dem richtigen Fachpersonal stellt die Behandlung eine schnelle und effiziente Möglichkeit dar, der Faltenbildung den Kampf anzusagen. Auf diese Weise wirkt das einem am Morgen aus dem Spiegel entgegenblickende Gesicht wieder jugendlich und frisch.

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