Schoenheitschirurgie

Vor einiger Zeit noch in Verruf und mit einem schlechten Ruf bedacht ist die Schönheitschirugie mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen – heutzutage sind kleinere Operationen am eigenen Körper fast schon Normalität. Diese Rubrik widmet sich daher dem Themenbereich der Schönheitsoperationen.

Ungefährliche und wirkungsvolle Methoden der Lidstraffung

Nichts definiert ein glückliches Gesicht mehr als strahlende Augen. Denn Augen, so heißt es, sind das Fenster zur Seele. Aus ihnen sprechen Freude, Begeisterung, Trauer, Wut und Zufriedenheit. Der Blick fällt immer zuerst auf die Augen eines Menschen. Die Idealvorstellung schöner faszinierender Augen sind große leuchtende Kulleraugen. Das ist, was Frauen sich wünschen. Mit Kajal, Eye-Liner und Mascara lässt sich viel tricksen. Aber die Natur hat ihre ganz eigenen Gesetze und gegen unschöne Krähenfüße, krank aussehende Augenränder, drückende Schlupflider und traurige Tränensäcke kommt Make-up allein nicht mehr an. Irgendwann erfüllen auch die besten Peelings, die teuersten Masken und die nachhaltigsten Cremes vielleicht nicht mehr den gewünschten Effekt. Für einen neuen offenen Blick und leuchtende Augen kann eine professionelle Lidstraffung mit wenigen feinen Schnitten wahre Wunder bewirken. Und das ohne großes Risiko und zu befürchtende Folgeschäden.

Operative Korrekturen oder glättende Injektionen?

Die Haut der Augenpartie ist besonders dünn und empfindlich. Mit zunehmenden Lebensjahren verliert sie an Elastizität und Straffheit. Das sind die Auswirkungen des natürlichen Alterungsprozesses. Ab Mitte 30 nimmt bereits das Bindegewebe ab und die Haut bildet weniger Kollagen. Auch der um die Augen liegende Ringmuskel erschlafft jetzt mehr und mehr. So tritt verstärkt und leider oft auch deutlich sichtbar Fettgewebe hervor.

Weil Ästhetik und Optik in unserer heutigen Gesellschaft einen hohen Stellenwert haben, gibt es vielerlei Möglichkeiten, den fiesen Folgen der Natur entgegen zu wirken. Die Schönheitschirurgie ist ein sich ständig im Fortschritt befindliches medizinisches Feld, das inzwischen wirkungsvolle und auch ungefährliche Korrekturen ermöglicht. Man unterscheidet zwischen operativen Eingriffen zur Behebung von hässlichen und einschränkenden Lidfalten und Injektionen mit unterschiedlich wirkenden Stoffen.

Der Albtraum vom Schlupflid

Zu den häufigsten operativen Methoden gehört die Straffung des Oberlids. Für erfahrene Chirurgen ist sie ein unkomplizierter Routineeingriff mit maximalen Erfolgsaussichten bei deutlich geringem OP-Risiko.

Hänge- und Schlupflider sind altersbedingte Erscheinungen, die nicht nur unästhetisch aussehen, sondern auch bei extremer Ausprägung erheblich das Sehvermögen einschränken können. Einige Menschen sind ihr Leben lang mit unangenehmen Schlupflidern geplagt. Hier kann schon mit minimalen Schnitten geholfen werden. Der Facharzt markiert präzise und exakt mit einem Stift direkt an der überhängenden Haut des Oberlids, wo der Schnitt erfolgen soll. Die überschüssige und störende Haut wird entfernt. Geschnitten wird direkt unter der Lidumschlagsfalte, sodass die Lidfalte behutsam gestrafft wird. Es kann auch vorkommen, dass die Augenbraue bereits abgesenkt ist und dann operativ angehoben werden muss.

Weg mit den Tränensäcken!

Etwas komplizierter ist die Straffung des Unterlids. Es ist normal, dass sich mit jedem Lebensjahr langsam kleine Fältchen an den Augenrändern und den Unterlidern bilden. Nicht wenig Menschen neigen zudem dazu, unansehnliche Tränensäcke zu bekommen. Auch ältere Menschen sind nicht selten von den leidigen Fettringen unter den Augen betroffen.
Tränensäcke sind nichts anderes als pures Fettgewebe, das wegen Erschlaffung des Bindegewebes hervortritt. Außerdem können sich Wassereinlagerungen in diesem Fettgewebe festsetzen, was die Schwellungen der Unterlider nochmal vergrößert. Hier kann ein operativer Eingriff schnell zu gewünschter Besserung führen. Der Schnitt erfolgt unter den winzigen Wimpern direkt am Lidrand entlang. Überschüssige Haut und auch lästiges Fett werden sanft entfernt. Weil der Schnitt entlang des Lidrandes geführt wird, bleiben nur sehr kleine kaum erkennbare Narben zurück.

Bei jüngeren Menschen, die eine genetische Tendenz zu Bindegewebeschwäche aufweisen und bei denen die Haut noch straff genug ist, bevorzugen Fachärzte die transkonjunktivale Lidstraffung. Hier wird von innen über die Bindehaut operiert, um unnötiges Fett zu reduzieren. Das daraus entnommene Fett wird teilweise sogar verwendet, um sehr dunkle Augenringe zu unterfüttern und stimmige Proportionen der Augenpartien wiederherzustellen.

Oberlidstraffungen werden unkompliziert ambulant mit einer Lokalanästhesie durchgeführt und dauern weniger als zwei Stunden. Unterlidstraffungen werden unter Narkose durchgeführt.

Alternative Methoden zur Lidstraffung

Wer einen operativen Eingriff scheut, entscheidet sich wahrscheinlich lieber für die Methode der Injektion. Spezialisten bieten eine breite und vielversprechende Auswahl an unterschiedlichen Stoffen an, die eine ungefährliche Lidstraffung ermöglichen.
Eine Behandlung mit Radiofrequenz empfiehlt sich zum Beispiel für diejenigen, die ihren Augen einem schonenden und natürlichen Verjüngungsprozess unterziehen wollen. Ohne Skalpell wird abwechselnd der gesamte Augenbereich mit Wärme und Kälte behandelt und geglättet.

Das bekannte und durch übermäßigen Missbrauch prominenter Persönlichkeiten verrufene Nervengift Botox wird immer noch von vielen Patienten gern für eine genutzt. Eine Botox-Behandlung sorgt dafür, dass die Muskeln vorübergehend betäubt werden und erstarren. Die Augenbrauen können nach der Injektion über einen längeren Zeitraum nicht mehr nach unten gezogen werden. Das bewirkt gleichzeitig eine Straffung der Lider. Botox wirkt zeitverzögert. Sobald der glättende Effekt aber einsetzt, verschwinden kleinere Falten.

Inzwischen schwören viele Patienten auf eine Injektion mit Hyaluronsäure oder Eigenfett. Hyaluron wird oft im Schläfenbereich gespritzt, um hängende Augenpartien wieder anzuheben. Dadurch wird Volumen aufgebaut und Lidfältchen werden geglättet. Das Ganze hält mehrere Monate an. Mit eigenem Fett können wiederum Augenringe gut ausgeglichen werden. Effektiv sind auch kombinierte Injektionen aus Botox und Hyaluron, um erste entstehende Augenfalten zu reduzieren.

Absolut im Trend ist die schonende Lidstraffung mit der Laser-Technik. Der Laser kann sowohl für die Ober- als auch Unterlidstraffung eingesetzt werden. Mit einem Kohlenstoffdioxidlaser oder einem Erbium-Laser werden Hautschichten gezielt abgetragen. Die hämostatische Wirkung des Lasers sorgt für wenig Blutungen. Die Watt-Zahl des Lasers wird bei der weiteren Abtragung der Hautschichten leicht erhöht. Wundränder werden akkurat vernäht, ohne dass sichtbare Narben zurück bleiben.

Gegen stark ausgeprägte Tränensäcke und schwer hängende Lider sind all diese alternativen Methoden allerdings nicht geeignet.

Nach der Lidstraffung – Tipps für eine optimale Nachsorge

Frauen und Männer entscheiden sich heute gleichermaßen für eine Augenlidstraffung, wenn mit zunehmendem Alter die Fältchen überhand nehmen. Lidstraffungen gehören mittlerweile zu den beliebtesten chirurgischen Schönheitsoperationen. Längst entscheiden sich nicht mehr nur prominente Leute für kleine Korrekturen im Gesicht. Bei diesen gehören die chirurgischen Eingriffe seit Jahrzehnten zum Lifestyle, denn ständiges im Mittelpunkt und vor der Kamera stehen fordert seinen Preis. Doch auch der Manager, die Assistentin, die Geschäftsfrau, der Sportkaufmann, die Friseurin, der Recruiter oder Pensionäre, Hausfrauen und sogar Studenten möchten heute mehr denn je dem Schönheitsideal dieser Zeit gerecht werden. Sich unters Messer zu legen ist keine Seltenheit mehr und gehört zu Wellness, gesunder Ernährung und einer sportlich aktiven Freizeitgestaltung fast automatisch dazu.

Der Traum vom ewigen Leben, verbunden mit der Sehnsucht nach ewig währender Jugend, hängt wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Gesellschaft der Schönen und Reichen oder derer, die es werden wollen. Super Food, eine ausgeglichene Work-Life-Balance und der medizinische Fortschritt ermöglichen ein Leben, das auch jenseits der Fünfzig noch nach einem attraktiven Aussehen verlangt und schreit. Denn schöne Menschen haben mehr vom Leben, gelten sie doch als weitaus glücklicher, erfolgreicher und zufriedener.

Aber auch wer sich dem Trend nach Vollkommenheit, einem dauerhaft glatten Teint und faszinierender Faltenfreiheit nicht unterwerfen will, kann in die Situation geraten, aus gesundheitlichen Gründen einen operativen Eingriff an den Augen in Erwägung ziehen zu müssen. Hängende Schlupflider und aufgeschwollene Tränensäcke sind nicht nur unschön, sondern können auch das Sehvermögen beeinträchtigen und sogar schmerzhaft sein. Außerdem belasten sie die Betroffenen stark, denn ein ungesundes Erscheinungsbild kann Diffamierung, Stigmatisierung und Komplexe bedeuten. Deswegen sind Lidstraffungen häufig auch medizinisch indiziert. Umso wichtiger ist es, dass sich Patienten umfassend informieren, wie sie selbst zu einer schnellen und erfolgreichen Genesung nach solch einer Operation am besten beitragen können.

Vorsorge ist besser als traurige Augen

Operative Eingriffe im Augenbereich, speziell an den Ober- wie Unterlidern, sind in der Regel unkompliziert und verlaufen meistens ohne Nebenwirkungen. Für ein optimales Ergebnis in Form schöner und strahlender Augen sind jedoch unbedingt einige Faktoren auch schon vor der Operation zu beachten. Das beginnt bereits bei der Wahl des behandelnden Arztes. Langjährige Erfahrung, absolute Kompetenz auf dem besonderen Gebiet der Lidstraffung sowie Seriosität und Sympathie sind unerlässlich bei der Arztwahl. Hier dürfen keine Abstriche gemacht werden!

Auch wenn die Lidkorrektur zu den eher ungefährlichen Schönheitsoperationen gehört, können Risiken nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Es kann unter anderem zu einer Unverträglichkeit des Lokalanästhetikums oder anderer Medikamente kommen. Mit eventuellen Nachblutungen müssen Patienten ebenfalls rechnen. Einige Patienten berichteten von trockenen und brennenden Augen. Allgemeine Durchblutungsstörungen und eine verzögerte Wundheilung können mitunter unangenehme Begleiterscheinungen nach Augenoperationen sein.

Es ist umso wichtiger, für eine ausreichende und möglichst gesundheitsschonende Vorbereitung zu sorgen. Überdachte und umsichtige Vorkehrungen tragen maßgeblich zu einem gelungenen Heilungsprozess bei und beschleunigen diesen. Es wird deshalb immer empfohlen, blutverdünnende Medikamente in Absprache mit dem behandelnden Facharzt rechtzeitig vor der geplanten Augen-OP abzusetzen. Impfungen jeglicher Art sollten zwei Wochen vor und nach der Operation nicht mehr durchgeführt werden. Eine gesunde Ernährung, der Verzicht auf Nikotin und kein übermäßiger Alkoholkonsum können sich wesentlich auf das spätere Endergebnis auswirken. Verantwortung sich selbst und seinem Körper gegenüber sollte jeder Patient mitbringen, um letztlich das schöne Ergebnis zu erhalten, das gewünscht ist. Eine allumfassende Beratung mit aussagekräftigen Informationen kann zudem falschen Erwartungen entgegenwirken und unnötige Ängste ausbremsen.

Was nach dem Eingriff wichtig ist

Die Operation ist gut überstanden, jetzt zählt vor allem eine heilfördernde Nachsorge. Es gibt einige Maßnahmen, die den Heilungsprozess vorantreiben und die jeder Patient kennen muss. Der Arzt wird möglicherweise zunächst einen Druckverband legen, der die beanspruchten und gereizten Augen in den ersten Stunden nach der Operation umfänglich schützt. Sobald der Druckverband entfernt ist, können die Augen in wiederholenden Abständen gekühlt werden. Vor allem am ersten Tag, direkt nach der OP, ist dies immens wichtig. Hierfür können Kompressen, Gel-Kühlpacks oder auch Gelbrillen verwendet werden. Zwanzig Minuten kühlen mit regelmäßigen Pausen dazwischen genügen, damit die empfindlichen Schwellungen abklingen. Danach muss nicht weiter gekühlt werden, da sonst die Gefahr besteht, dass die Schwellungen sich verhärten.

Auch nach der Operation sollte unbedingt auf den Konsum von Nikotin und Alkohol verzichtet werden. Diese Gifte können zu folgenschweren Durchblutungsstörungen führen. Drogen und blutverdünnende Medikamente sind absolut tabu. Stattdessen können entzündungshemmende Medikamente helfen bei der Genesung. Nach wenigen Tagen kann mit Lymphdrainagen oder Ultraschallbehandlungen begonnen werden. Diese Maßnahmen helfen bei der Beschleunigung der Wundheilung. Wer starke Schmerzen verspürt, kann zusätzlich auf Schmerztabletten zurückgreifen. Halten die Schmerzen an, ist jedoch unmittelbar ärztlicher Rat einzuholen.

Eine Operation an den Augen beansprucht die dünne und sensible Haut in der Augenregion besonders. Deswegen empfehlen Experten, in der ersten Zeit nach einem solchen Eingriff eine erhöhte Schlafposition einzunehmen. Das kann ganz problemlos mit einem zusätzlichen Kissen, das untergelegt wird, umgesetzt werden. In den ersten zwei bis drei Wochen sollte auf sportliche Aktivitäten verzichtet werden. Dies gilt gleichfalls für andere körperliche Überanstrengungen. Von Tätigkeiten in gebückter Haltung wird weitestgehend abgeraten.

Eine unmittelbare und direkte Sonneneinstrahlung ist in den ersten drei Monaten nach der OP unbedingt zu vermeiden. Wer mit einer extremen Überempfindlichkeit bei grellem Licht zu kämpfen hat, trägt am besten eine Sonnenbrille mit UV-Schutz. Auch von heißen Bädern und Saunagängen muss in der ersten Zeit abgesehen werden. Kontaktlinsen können frühestens nach einer Woche wieder bedenkenlos getragen werden. Mit Make-up sollte in der Anfangszeit nach der Operation besonders sparsam umgegangen werden. In jedem Fall ist der Kontrolltermin zur Nachsorge beim Arzt unerlässlich.

Kann jetzt noch was schief gehen?

Eine heilsame Narbensalbe kann bis ein- bis zweimal am Tag sanft auf die Lider aufgetragen werden, bis die Fäden gezogen sind. Wenn trotz aller vorsorglichen Maßnahmen Hämatome entstehen, empfiehlt sich die Einnahme des homöopathischen Heilmittels Arnica Globuli. Die Öle der Arnikablüte wirken antiseptisch und entzündungshemmend.
Die feinen Fäden werden wenige Tage nach der OP gezogen, das Endergebnis ist nach zwei Wochen sichtbar. Schwellungen und auftretende Spannungsgefühle oder leichte blaue Verfärbungen dauern nur wenige Tage an und klingen in der Regel schnell ab. Auch minimale Gefühlsstörungen in der Augenregion verflüchtigen sich nach wenigen Tagen wieder.

Nach einer Operation an den Augen gilt immer: Die Augen schonen und nochmals schonen! Das bedeutet auch, nicht zu viel lesen oder fernsehen oder Auto fahren. Generell sollte alles vermieden werden, was eine hohe Konzentration beim Sehen erfordert und die belasteten Augen anstrengt. Lieber Ruhe schaffen und möglichst die Wunden nicht mit den Händen berühren.

Ein wertvoller Tipp für eine bestmögliche Erholung und Gesundung ist: Ananas konsumieren, in welcher Form auch immer. Denn die süße Frucht enthält das Enzym Bromelain, das eine heilsame Wirkung bei Entzündungen hat.

Kollageninjektion im Intimbereich: Kleine Spritze, großes Feuerwerk?

Es geht um den ultimativen Orgasmus. Wieder mal, oder immer noch. Mehr denn je wünschen sich selbstbewusste Frauen mehr sexuelle Intensität. Also mehr Feuerwerk, weniger Hilfsmittel, mehr Orgasmus eben. Und damit ist nicht der klitorale Orgasmus gemeint. Das ist nämlich der, den ein Großteil der Frauen bekommt, wenn die Klitoris entsprechend stimuliert wird. Der ist auch toll, keine Frage. Aber was ist mit dem ominösen vaginalen Orgasmus? Beinahe unerreichbar scheint er, und offensichtlich für nur wenige Frauen zugänglich. Zynische Zungen leugnen vehement, dass es diesen überhaupt gibt. Denn nicht jede Frau erlebt ihn, aber jede will ihn. Bombastisch soll er sein. Viel explosiver noch und viel intensiver als sein kleiner klitoraler Bruder. Das jedenfalls berichten jene, die bereits in den Genuss gekommen sind. Was aber befähigt sie dazu?

Finde den G-Punkt

Die Ursache des vaginalen Orgasmus soll der berühmte G-Punkt sein. Der sagenumwobene, viel diskutierte und bis heute nicht hundertprozentig nachgewiesene G-Punkt also, den Männer seit Jahrzehnten verzweifelt suchen und dessen mystisches Geheimnis sie fürchten. Denn wer den Punkt aller Punkte nicht findet, wird keine Frau glücklich machen können, so die ketzerischen Thesen zahlreicher Sexexperten. Doch was hat es eigentlich wirklich auf sich damit? Ist an den hartnäckigen Gerüchten über den G-Punkt tatsächlich was dran? Wissenschaftlich ist
nichts eindeutig belegt. Anatomische Beweise gibt es auch keine für die Existenz des spektakulären Punktes.

Es war 1950, als der deutsche Gynäkologe Ernst Grafenberg eine Region im vorderen Bereich des weiblichen Geschlechtsteils entdeckte, die fortan seinen Namen trägt und um die sich bis zum heutigen Tag zahlreiche Mythen ranken. Seit wenigen Jahren nun nahmen sich Mediziner verstärkt des Phänomens G-Punkt an und entwickelten eine Möglichkeit, durch eine G-Punkt-Intensivierung sowohl die Orgasmusfähigkeit, als auch das allgemeine Lustempfinden zu steigern. In den USA wurde bereits zu Beginn der Jahrtausendwende die neue G-Punkt-Intensivierung entwickelt. Seit 2013 nehmen die Behandlungen rapide zu. Amerikanischen Studien zufolge beträgt die Erfolgsquote für das Erleben des vaginalen Orgasmus unglaubliche 90%. Sogar multiple Orgasmen sollen nach solch einer Behandlung des G-Punktes möglich sein.

Was ist der G-Punkt und warum?

Der G-Punkt ist kein Punkt als solcher, sondern vielmehr ein spezieller Bereich in der vorderen Wand der Vagina. Er soll ungefähr zwischen 1-2 cm Durchmesser umfassen. In diese Region führen bis zu 8000 Nerven hin, was die extreme Empfindlichkeit erklärt. Wenn diese vielen tausende Nervenstränge sexuell stimuliert werden, durch Penetration zum Beispiel, schwillt die G-Punkt-Zone mehr oder weniger stark an. Die Stärke der Empfindlichkeit variiert von Frau zu Frau.

Wenn der G-Punkt stimuliert wird, wird ein Sekret produziert, das über die Scheide ausgeschieden wird. Hier spricht man von der weiblichen Ejakulation. Manche Frauen sondern diese Flüssigkeit nie ab. Eine kleine Spritze soll helfen, den G-Punkt jeder Frau so zu behandeln, dass das Orgasmuserlebnis intensiver wird oder die Fähigkeit zum Orgasmus angeregt wird. Der komplette Eingriff dauert weniger als eine halbe Stunde und ist in der Regel schmerzfrei. Er kann immer wieder wiederholt werden. Die Risiken dieser Schönheits-OP im Intimbereich sind zwar vermeintlich gering, dennoch kann es mitunter zu Entzündungen im behandelnden Bereich kommen. Auch die Harnwege können sich entzünden.
Weitere Nebenwirkungen können sein:

-Verkrampfung des Beckenbodens oder von Teilen der Vaginalmuskulatur
-schmerzende Verengung des Scheideneingangs
-heftige Reizung des sensiblen Bereichs
-Abtötung oder Schwächung des Lustempfindens
-Zerstörung des Gewebes

Ein G-Shot, der alles verändert?

Einen G-Shot setzen lassen, bedeutet, dass eine Substanz in den G-Punkt der Frau mittels einer Spritze gefüllt wird, um so eine Volumenvergrößerung des G-Punktes zu erreichen und damit eine deutliche Luststeigerung zu bewirken. Chirurgen verwenden entweder Hyaluron oder Kollagen für eine G-Punkt-Unterspritzung. Die entsprechenden Mittel weiten die Region um den G-Punkt künstlich aus. Die Wirkung lässt nach ungefähr vier bis neun Monaten wieder nach, weil der Körper sowohl Hyaluron als auch Kollagen recht zügig wieder abbaut. Der G-Punkt hat dann wieder seine ursprüngliche Größe.
Alternativ wird auch Körperfett für eine G-Punkt-Amplifikation benutzt. Diese verspricht lebenslange Haltbarkeit. Eine Garantie auf tatsächlichen Erfolg gibt es nicht. Die Wirkung ist zudem umstritten, weil nach wie vor nicht eindeutig feststeht, ob es den berühmten G-Punkt überhaupt gibt. Ärzte gehen davon aus, dass im Bereich der Skene-Drüsen der G-Punkt sitzt. Diese Drüsen können bei Stimulierung zu sexueller Erregung führen. Bei einigen Frauen sind die Drüsen nur schwach ausgeprägt und so würde sich auch medizinisch erklären, warum viele Frauen Befriedigung ausschließlich durch Stimulation der Klitoris verspüren können.

Aufspritzen und dann?

Von Medizinern und Wissenschaftlerin gleichermaßen wird der Trend zur Aufspritzung des G-Punktes kritisch betrachtet. Die Motivation dahinter ist ein von vielen Frauen immer häufiger angestrebtes sexuelles Ideal, um mithalten zu können. Mithalten aber mit was? Die Suche nach dem perfekten Partner geht über in eine Suche nach dem perfekten Sex. Dann werden vielversprechende Wundermittel konsumiert und es heißt plötzlich: Orgasmus mit Spritze anstatt Orgasmus mit dem passenden Partner. Das immer noch vorherrschende falsche Verständnis, dass Sex unmittelbar und zwingend mit einem gigantischen Orgasmus zusammenhängen muss, treibt vor allem junge Frauen dazu, sich im Intimbereich aufpimpen zu lassen. Ein erfülltes Sexualleben braucht keinen medizinischen Eingriff!

Sofern medizinische Gründe für eine gestörte Sexualität vorliegen, mag das etwas anderes sein. Bevor sich Frau jedoch einem G-Shot unterwirft, empfiehlt es sich zuerst noch immer, auf natürliche Art und Weise Wege zu einem befriedigenden Sexleben zu finden. Die Natur gibt nicht umsonst eine Klitoris mit. Und wer bereit ist, seinen Körper zu erkunden, seine Lustpunkte zu entdecken und seine Bedürfnisse kennenzulernen sowie seine Wünsche offen zu kommunizieren, der braucht wahrscheinlich keine G-Punkt-Aufspritzung.

Chirurgie unter der Gürtellinie – Trend oder Norm?

Schönheit ist nicht alles, es kommt auch auf die inneren Werte an. Wahre Worte oder abgedroschene Floskel? Denn ganz offensichtlich kommt es mehr denn je auf die äußere Schönheit an. Über kugelrunde Silikonbrüste echauffiert sich kein Mensch mehr, gelten sie doch mittlerweile als völlig normales und gesellschaftlich akzeptiertes Ersatzteil erfolgreicher emanzipierter Frauen, die von Mutter Natur nicht mit einer wohlgeformten und prallen Oberweite ausgestattet wurden. Gleiches gilt für Silikonhintern, falsche Haare in Form von Extensions, Verdichtungen und künstlichen Wimpern sowie für Nasenkorrekturen, Faltenstraffungen und Fettabsaugungen. Die Schönheitschirurgie boomt. Junge Mädchen wünschen sich eine Stupsnase und aufgepolsterte Lippen zum 20. Geburtstag und junge Männer gehen so oft wie nie zur Maniküre und unterziehen sich Haartransplantationen. Da wundert es nicht, dass auf dem weiten Feld der Schönheitschirurgie nunmehr auch die Intimbereiche von Männern und Frauen als Schauplätze experimentierfreudiger Ärzte herhalten dürfen.

Ästhetische Ansprüche – Auf die Größe kommt es an

Zum heutigen Schönheitsideal gehört eben nicht nur ein perfektes Äußeres, sondern auch ein makelloses Inneres. Und das Innere beginnt im Schambereich. Frauen wollen nicht bloß schöne straffe Brüste, sondern auch ansehnliche zarte Schamlippen und einen fließenden Venushügel. Mit Einzug der aalglatten und komplett rasierten Vagina steht diese zunehmend mehr im Fokus. Und damit auch ihre kleinen Makel. Ohne Schambehaarung wurde plötzlich deutlich, dass eine Vagina eben mehr ist als nur etwas Haut. Auf die Größe kommt es an. Extrem ausgeprägte und große Schamlippen werden negativ bewertet. Häufig wird solchen Frauen unterstellt, zu viel Sex zu haben. Betroffene Frauen fühlen sich entwertet und unwohl in ihrer Weiblichkeit. Aktuelle Studien belegen, dass die Zahl der kosmetischen Korrekturen im Intimbereich weiter steigt. Verwunderliche ist das nicht.

Auch Männer entscheiden sich vermehrt für operative Korrekturen im Intimbereich. Von Peniskorrekturen bei deutlichen Verkrümmungen, Penisvergrößerungen, Hodensackstraffungen und Korrekturen der Vorhaut bieten erfahrene Schönheitschirurgen alles an, was das beste Stück des Mannes imposanter und attraktiver macht. Selbst die Verkleinerung von schwülstigen Fettbrüsten, die unter anderem durch Hormonstörungen im Alterungsprozess oder längerer Einnahme von Fitnesspräparaten entstehen, gehört zu den Routineeingriffen. Mehr als 5000 Operationen im Bereich der Intimchirurgie werden jährlich gezählt, Tendenz steigend.

Vom Trend zur Notwendigkeit

Ob es der Wunsch nach einem anderen Venushügel ist oder nach einer engeren Vagina, der Grund bleibt meistens derselbe. Die Optik des eigenen Schambereiches gefällt nicht, weil sie nicht dem entspricht, was das Ideal vorgibt.
Gerade zu große und hängende Schamlippen sind oftmals Ursache für Störungen im Sexualleben vieler Frauen. Sie haben Probleme, sich nackt vor dem eigenen Partner zu zeigen. Ein simpler Freibadbesuch kann zur seelischen Tortur werden. Das Tragen enger Hosen wird rigoros gemieden. Neben ästhetischen Gründen können aber auch gesundheitliche Gründe ausschlaggebend sein für eine Korrektur der Schamlippen. Beim Reiten und Radfahren scheuern große Schamlippen schnell auf. Schmerzende Entzündungen und offene blutende Wunden sind die Folge.

Wann ist eine operative Korrektur im Schambereich sinnvoll? Wenn Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder beim Sport auftreten, wie das oft bei zu großen inneren oder zu kleinen äußeren Schamlippen der Fall ist. Daraus bilden sich fast immer Entzündungen und Wunden. Das kann sich ebenfalls auf andere Organe wie Blase und Darm auswirken, die dann im schlimmsten Fall nicht mehr richtig funktionieren. Sind die Schamlippen zu klein, können sie die Vagina nicht ausreichend schützen vor Austrocknung oder gefährlichen Keimen. Chirurgen spritzen die Schamlippen in solchen Fällen mit Eigenfett oder Hyaluron auf. Hängen die inneren Schamlippen über den äußeren, dann werden diese verkürzt und das überschüssige hinderliche Gewebe wird entfernt. Das passiert oft nach Geburten oder während des Alterns oder kann einfach genetisch bedingt sein. Chirurgische Eingriffe an den Schamlippen zählen zur Labioplastik, also der operativen Veränderung oder Anpassung der Schamlippen.

Das heutige Schönheitsideal und die Folgen

Immer öfter werden auch als zu wuchtig empfundene Schamhügel korrigiert. Fett wird am Venushügel abgesaugt, um eine ersehnte Straffung zu erreichen. Andersherum können Venushügel auch vergrößert werden, wenn die Frau diesen mehr in Szene setzen möchte. Selbst eine Reduzierung der Klitorishaut wird von Frauen gewünscht. Warum? Weil es machbar ist. Weil es Frauen so wollen. Eben weil. Beinahe nichts ist unmöglich in der plastischen Intimchirurgie. Durch Fettinjektionen können zu weite Vaginas auf ein Wunschmaß verengt werden. Sogar das Jungfernhäutchen kann wieder rekonstruiert werden. Für Frauen mit einem bestimmten religiösen Hintergrund ist so etwas mehr als nur eine Schönheits-OP. Hier geht es auch um den eigenen Schutz vor Ausgrenzung, Diffamierung und Isolation. Ärzte wissen und respektieren das zum Wohl ihrer Patientinnen. Ein absolutes Highlight in der Intimchirurgie ist die Vergrößerung des G-Punktes. Das Motto dahinter: Jede Frau kann Orgasmus. Neben Ästhetik geht es jetzt auch um ein besseres Lustempfinden. Wissenschaftlich belegt ist das nicht, die Flut solcher kosmetischen Eingriffe hält trotzdem weiter an.

Wohl überlegt sollte eine Überlegung zu einer operativen Veränderung im Intimbereich allemal sein. Denn jede OP bringt gewisse Risiken mit sich, angefangen von Infektionen, Verwachsungen, unschönen Narben bis hin zu heftigen Funktions- und Empfindungseinschränkungen. Intimchirurgie mag nicht nur ein flüchtiger Trend sein, dafür sprechen die fortlaufende Entwicklung und professionelle Ärzte, denen das Wohlbefinden ihrer Patienten und das bestmögliche Ergebnis am Herzen liegen. Aber dafür spricht auch die zunehmende Anzahl an Genitaloperationen, die allein aus ästhetischen Gründen durchgeführt werden. Schmerzen wegen genetischer Fehlbildungen und psychische Probleme wegen starker Minderwertigkeitsgefühle können heute mit einer Operation im Intimbereich gut behoben werden. Allerdings kann die Plastikchirurgie nicht für ein ausgewogenes und erfüllendes Sexleben sorgen.

Schluss mit dem Damenbart – Methoden zur dauerhaften Haarentfernung

Körperbehaarung wird von den meisten Frauen als störend und unattraktiv empfunden. Regelmäßiges Rasieren der entsprechenden Körperpartien kann auf Dauer aber wirklich lästig werden. Die Rasur ist mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden und kann darüber hinaus auch als sehr unangenehm empfunden werden, etwa wenn es aufgrund empfindlicher Haut häufiger zu Rasurbrand kommt.

Immer mehr Damen gehen deshalb dazu über, sich die unerwünschten Haare dauerhaft entfernen zu lassen.

Es gibt für eine Haarentfernung die unterschiedlichsten Methoden. Eine davon ist die Verwendung von speziellen Enthaarungscremes. Der Nachteil hierbei: Wirksame, hochwertige Produkte in dem Bereich sind sehr teuer und müssen täglich angewendet werden, um den gewünschten Erfolg zu erbringen.

Lange Zeit galt die Methode der Nadelepilation als das Mittel der Wahl für Haarentfernungen. Im Rahmen dieses Verfahrens sollen die Haare verödet werden, indem ihnen über eine Nadel ein Stromstoß zugefügt wird.

Das Verfahren wird mittlerweile kaum noch angewendet. Grund dafür ist, dass die Behandlung zum einen sehr schmerzhaft sein kann, zum anderen bei laienhafter Anwendung nicht selten mit Nebenwirkungen, wie Rötungen, Schwellungen oder Entzündungen, verbunden sein kann.

Als effektivste Methode wird zurzeit die Entfernung der Haare mittels Laser angesehen.

Die Laserhaarentfernung – effektive Methode für eine langfristige Haarentfernung

Die Laserhaarentfernung ist eine anerkannte und effektive Methode für eine langzeitig anhaltende Haarentfernung. Allerdings sollte jedem von vornherein klar sein, dass es eine absolut dauerhafte Haarentfernung nicht gibt.
Auch nach längerer Zeit können sich Haarwurzeln wieder erholen, wodurch auch Jahre später Haare an den behandelten Stellen nachwachsen können.

Bei dieser Methode wird die Haarwurzel mithilfe eines Lasers zerstört. Die am häufigsten behandelten Bereiche des Körpers sind Achselbereich, Oberschenkel und die Bikinizone. Auch den Flaum an der Oberlippe lassen sich viele Frauen, oftmals schon im Teenager-Alter, entfernen.

Bevor die eigentliche Behandlung beginnt, finden zu Anfang i. d. R. ein Beratungsgespräch verbunden mit einer Analyse der Haut und der Haare statt. Eventuell wird auch eine Testbehandlung durchgeführt, um vor dem Beginn der eigentlichen Haarentfernung abschätzen zu können, wie der Körper der Patientin oder des Patienten auf die Methode reagiert. Die Dauer und die exakten Kosten lassen sich nicht vorhersagen, da jeder Mensch ein wenig anders auf die Behandlung reagiert. Grundsätzlich kann man aber mit mindestens sechs Behandlungen rechnen, zwischen denen ein Abstand von ca. 4 Wochen liegen muss. Zum Behandlungsbeginn sollte die Haut nicht gebräunt sein, ansonsten ist das Risiko für Entzündungen stark erhöht.

Nach der Behandlung sollte die Haut für ca. vier bis sechs Wochen nicht übermäßigem Sonnenlicht ausgesetzt sein.

Interessenten sollten sich in jedem Fall umfassend über die Methode informieren und ein ausführliches Beratungsgespräch mit dem Arzt bzw. dem Kosmetiker durchführen.

Arztpraxis oder Kosmetikstudio?

Sowohl diverse Arztpraxen als auch Kosmetikstudios bieten eine Laserhaarentfernung an. Der Gang zum Arzt ist dabei die deutlich teurere Alternative. Hierbei sollte man aber bedenken, dass dieses Mehr an finanziellem Aufwand grundsätzlich gut angelegt ist. Ärzten stehen mehr Fachwissen und Möglichkeiten zur Verfügung, um Haut und Haare zu analysieren. Das Risiko einer falschen Behandlung sinkt dadurch deutlich. Das Auftreten unerwünschter und zum Teil ernster Nebenwirkungen, wie Verbrennungen oder Entzündungen, wird also deutlich verringert.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Laserhaarentfernung eine effektive Methode ist, um die Haarentfernung wirklich für eine lange Zeit (u. U. mehrere Jahre) gewährleisten zu können. Das A und O hierbei ist eine sachkundige und professionelle Anwendung. Ein umfassendes Beratungsgespräch vor der Behandlung ist daher ein absolutes Muss. Auch wenn es etwas teurer ist, sollte die Behandlung von einem Arzt durchgeführt werden, um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erhalten und das Risiko unangenehmer Nebenwirkungen weitgehend auszuschließen.

Fettentfernung ohne Operation: Mit der Kryolipolyse zeigen sie Fettzellen die kalte Schulter

Viele Menschen wünschen sich eine bessere Figur. Dieses Ziel zu erreichen, ist aber leider oft gar nicht so einfach. Bringen mehr Sport oder eine Ernährungsumstellung, trotz eiserner Disziplin, nicht den gewünschten Erfolg, macht sich schnell Frustration breit. Auch der Gedanke an eine Schönheitsoperation mag dem ein oder anderen an diesem Punkt in den Sinn kommen. Nicht wenige schrecken aber vor den damit verbundenen Risiken zurück.

Es gibt mittlerweile im Bereich der Kosmetik viele professionelle und erfolgreiche Verfahren, die eine gute Alternative zu einer Operation darstellen und mit einem geringeren Risiko behaftet sind. Darüber hinaus sind solche nicht operativen Optionen meistens deutlich günstiger und schonen nicht nur die Gesundheit, sondern auch den Geldbeutel.

Die Kryolipolyse ist in dem Zusammenhang ein sehr schonendes und risikoarmes Verfahren zur Bekämpfung von lästigen Fettzellen, das sich in den USA längst etabliert hat und auch in Deutschland immer häufiger Anwendung findet.
Die Methode ist non-invasiv (es wird nicht in den Körper eingedrungen wie z. B. im Rahmen einer Operation) und setzt auf die Anregung natürlicher Körperfunktionen durch Kälte, also auf rein biologische Prozesse.

Das Verfahren

Auf einzelnen Fettpolstern werden zunächst sogenannte Applikatoren angebracht. Ein Vakuum sorgt dann dafür, dass die Polster zwischen zwei Kühl-Paneele eingesogen werden, wo es zu einer Abkühlung kommt.
Fettzellen reagieren im Vergleich mit anderen Zelltypen besonders empfindlich auf Kälte. Das Fettpolster wird bis auf ca. -9 Grad Celsius abgekühlt, was zu einer Entzündung in den unerwünschten Zellen und in letzter Konsequenz zum Zelltod führt. Die abgestorbenen Zellen werden anschließend vom Körper abgebaut. Durch diesen Abbauprozess verkleinern sich die Polster an den Problemzonen.

Ein bisschen Geduld muss der Patient aber mitbringen: Der Abbauvorgang dauert mehrere Wochen bzw. Monate.

Während der ganzen Behandlung stellen Sensoren im Applikator eine konstante Temperatur sicher und überwachen permanent das Verfahren. Ein Ultraschallgel verhindert Schädigungen der Haut und des umliegenden Gewebes.

Wann wird diese Methode angewandt?

Das Verfahren der Kryolipolyse eignet sich vor allem bei schlanken Patientinnen oder Patienten, die kleinere Fettpolster bekämpfen möchten. Eine Anwendung ist an so gut wie allen Körperstellen möglich (z. B. Knie, Bauch, Oberschenkel, Hals).

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Grundsätzlich ist Kryolipolyse als non-invasives Verfahren sehr risikoarm und dafür bekannt, dass es im Nachhinein nur äußerst selten zu Komplikationen kommt. Nebenwirkungen, die auftreten können, betreffen vor allem die Haut an der behandelten Stelle. Hier kann es zu leichteren Hautreaktionen wie Rötungen oder Schwellungen kommen.

Das durch den Applikator erzeugte Vakuum kann zu Blutergüssen führen. Durch die Kälte kommt es in manchen Fällen zu einem Taubheitsgefühl der Haut. In der Regel treten diese Begleiterscheinungen nur in sehr leichter Form auf und sollten nach einem kurzen Zeitraum von ungefähr einer Woche wieder abklingen.

Wann ist diese Methode kontraindiziert?

Bei einigen körperlichen Zuständen oder Vorerkrankungen muss in jedem Fall von dem Verfahren abgeraten werden.

Die Kryolipolyse eignet sich nicht für Personen mit starkem Übergewicht. Auch für Schwangere ist diese Methode zur Reduzierung von Fettpolstern nicht empfehlenswert. Weiterhin stellen folgende Erkrankungen eine Kontraindikation dar:

  • Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (insbesondere nach einem Herzinfarkt)
  • Gefäßerkrankungen
  • Lymphdrüsenkrebs oder bereits operativ entfernte Lymphdrüsen
  • Erkrankungen des Bindegewebes wie z. B. Lupus Erythematodes

Bei einigen Hauterkrankungen ist eine Kryolipolyse ebenfalls kontraindiziert:

  • Hautareale mit offenen oder infizierten Wunden
  • Narbengewebe oder sonstige Hautleiden (wie z. B. Ekzeme, starke Neurodermitis)

Vor der Behandlung sollten keine blutverdünnenden Medikamente, wie z. B. Aspirin, eingenommen werden. Erfolgt gerade eine Langzeittherapie mit Cortison (länger als ein Jahr) oder eine Therapie mit hoher Dosierung (mehr als 10 mg am Tag), sollte ebenfalls von einer Behandlung abgesehen werden.

In jedem Fall ist es sinnvoll, vor einer Behandlung einen ärztlichen Rat einzuholen, um Risiken auszuschließen bzw. zu minimieren.

Faltenbehandlung: Nutzen und Risiken

Die Faltenbildung ist ein natürlicher Prozess, der viele Menschen stört. Sie entsteht durch Hautalterung und kann nicht gänzlich verhindert werden. Wie stark die Faltenbildung ist, hängt unter anderem von den Genen des jeweiligen Menschen ab.

Es gibt aber einige Faktoren in der Lebensweise, welche die Hautalterung fördern können. Ein Beispiel hierfür ist der Konsum von Zigaretten oder sonstigen Tabakwaren. Nicht umsonst steht auf vielen Zigarettenpackungen: „Rauchen lässt Ihre Haut altern.

Auch wer öfters ins Solarium geht, schadet seiner Haut: Die hohe UV-Strahlung beschleunigt Alterungsprozesse und damit die Faltenbildung.

Methoden zur Behandlung von Falten

Es gibt mehrere Möglichkeiten Faltenbildung zu bekämpfen. In der Schönheitschirurgie gehört zurzeit eine Behandlung mit Botox oder Fillern zu den nachgefragtesten Anwendungen.

Botox für ein jüngeres Gesicht

Botulinumtoxin A (Botox) ist ein Nervengift, das zur Behandlung von Falten im Gesicht eingesetzt wird. Die Anwendung erfolgt, indem der Stoff an der entsprechenden Stelle mit einer Spritze verabreicht wird. Diese Art der Behandlung darf in Deutschland nur durch einen Arzt erfolgen.

Botox wirkt, indem es den Botenstoff Acetylcholin hemmt. Botenstoffe haben die Aufgabe, Informationen vom Gehirn an das periphere Nervensystem oder die Muskeln weiterzugeben. Das Nervengift behindert also die Informationsübertragung und sorgt für kontrollierte Lähmungen.

Die Behandlung mit Botox dauert nur ca. 10 bis 30 Minuten, und wird deshalb vor allem in den USA, auch als „Mittagspausenbehandlung“ bezeichnet.
Die Methode eignet sich vor allem für mimisch bedingte Falten im Gesicht.

Nebenwirkungen und Komplikationen

An der Einstichstelle kann es zu harmlosen Reaktionen wie Rötungen, Juckreiz oder blauen Flecken kommen. Wesentlich dramatischer werden ungewünschte Nebeneffekte, wenn das Botox falsch dosiert wird. In der Folge kann es zu Lähmungen im Gesichtsbereich kommen, die sich z. B. durch ein hängendes Augenlid zeigen. Glücklicherweise sind diese Nebenwirkungen nicht von Dauer: Da Botox vom Körper abgebaut wird, verschwinden sie nach spätestens zwei bis drei Monaten wieder. Trotzdem sollte darauf geachtet werden, dass der gewählte Arzt des Vertrauens langjährige Erfahrung auf dem Gebiet hat.

Filler bei einzelnen Störenfrieden

Filler werden dazu benutzt, Falten aufzufüllen. Diese Methode eignet sich vor allem für Patienten, die einzelne Falten gezielt bekämpfen möchten.
Die Filler werden dabei, ähnlich wie Botox, an der behandelten Stelle unter die Haut gespritzt. Die Dauer der Behandlung beträgt ebenfalls lediglich 10 bis 30 Minuten; im Anschluss muss die betroffene Stelle gekühlt werden, um Schwellungen zu verhindern bzw. möglichst gering zu halten.

Anders als Botox, welches wie ein Medikament unter das Arzneimittelgesetz fällt, sind Filler nicht verschreibungspflichtig. Der Arzt entscheidet eigenverantwortlich darüber, welche Stoffe in seiner Praxis zum Einsatz kommen.

Grundsätzlich lassen sich die Filler in abbaubare Stoffe, die vom Körper mit der Zeit abgebaut werden, und nicht abbaubare, die im Organismus bleiben, unterscheiden. Es ist empfehlenswert, die erste Variante zu wählen, da sie im Durchschnitt weniger Komplikationen hervorruft. In Deutschland hat sich vor allem der Stoff Hyaluronsäure bewährt.

Man sollte sich im Vorfeld der Behandlung gut informieren, welche Produkte sich bewährt haben und welche eher nicht. Mögliche Nebenwirkungen der Behandlung sind Rötungen, blaue Flecken oder eine Knotenbildung.

Wer eine Behandlung mit Botox oder Fillern in Betracht zieht, sollte vor allem sicherstellen, dass er sich in den besten Händen befindet. Der behandelnde Arzt sollte mit Bedacht ausgesucht werden, damit die Behandlung den bestmöglichen Erfolg bringen kann. Gerade in diesem Bereich empfiehlt es sich immer, eine zweite Meinung zu hören, bevor man sich für eine Behandlung entschließt.

Mit dem richtigen Fachpersonal stellt die Behandlung eine schnelle und effiziente Möglichkeit dar, der Faltenbildung den Kampf anzusagen. Auf diese Weise wirkt das einem am Morgen aus dem Spiegel entgegenblickende Gesicht wieder jugendlich und frisch.

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